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Unlösbar?

Unlösbar?

„Wie du mir, so ich dir“, hat sich wohl einer unserer aktivsten und wissensreichsten Leser und Kommentatoren gedacht, den Spieß kurzerhand umgedreht und dem Team vom Stadtarchiv/Stadtmuseum ein Rätsel gestellt. Wir waren chancenlos und haben kapituliert. Nun halten wir den Spieß wieder in der üblichen Richtung (haben das betreffende Bild schwarz-weiß bearbeitet) und fragen Sie: Was ist das und wo ist es bzw. wo war es?

(Bild: Privat)

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare
  1. Eine Hebe- oder Drehbühne. Eine mögliche Deutung von Sinn und Zweck wäre eine Platzknappheit. Man kann das Auto nur in die Garage stellen, wenn man es auf diese Drehvorrichtung stellt und dann um 90 Grad dreht . Ausfahrt vice versa.

  2. Der Zweck ist schon einmal richtig analysiert.
    Jetzt stellt sich nur noch die Frage wo?
    Eine Drehscheibe in dieser Art dürfte den meisten bekannt sein, die ist aber größer.

  3. Zu dieser Drehscheibe hier gelangt man über eine Hausdurchfahrt in einer Häuserzeile die vor gar nicht langer Zeit Gegenstand umfangreicher Erörterungen in diesem Forum war.
    Ich nehme an, es gibt die Drehscheibe sogar noch – also Augen auf, bei jeder Einfahrt, die offen steht 🙂

  4. Das Haus ist im Kunstkataster als denkmalgeschützt vermerkt. Es wurde zwischen 1500 und 1600 urkundlich erwähnt. Am Erdgeschoß des fraglichen Hauses alsauch seiner Nachbarn erkennt man , dass das Straßenniveau später ca. 0,5 bis 1mm angehoben wurde.

  5. Ja Meter. Genau ist das Haus seit 1575 urkundlich belegt. Das Haus schaut mit dem Giebel zur Straße und steht zwischen zwei Häusern ähnliche Ursprungsalters, wobei das südliche nach Bombenschaden stark überformt, das nördliche im 19 jhdt. gotisiert wurde (habe ich erst jetzt im Kunstkat. recherchiert)
    Ich glaube…jetzt kann man schon ein wenig einschränken.
    Der Innenhof ist im aktuellen Luftbild erkennbar. Die Drehscheibe kaum (vielleicht bilde ich mir nur ein dass man eine Kontur davon sieht). Im Luftbild 1999-2004 ist sie noch recht gut zu erkennen.

  6. Hallo Martin!

    Der springende Punkt war der Satz „das Haus ist seit 1575 urkundlich belegt“.
    Dazu „denkmalgeschützt“ und dann den Kunstkataster damit durchforstet … 🙂

    Lg Markus

  7. Markus A. 🙂 das habe ich mir fast gedacht

    Update vom 5.1.2021: Habe am Weg durch die Sillgasse bei einen halboffen Türsplat der Einfahrt gespechtelt: Die Drehscheibe gibt es noch. Sieht unverändert aus; etwas rostiger.

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