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Unendlich Viel Zu Entdecken

Unendlich viel zu entdecken

Der Burggraben in den späten 1940-er Jahren oder knapp danach. Manche erinnern sich noch an die „Insel“ am Ausgang der Altstadt, von der aus viele Jahre ein Polizist den Verkehr von Hand regelte. Während der Besatzungszeit übernahm gelegentlich auch ein französischer Gendarm diese Aufgabe.

Wie fast immer sind auch auf diesem Bild die Menschen das Wichtigste. Die stolze Mutter, die ihr Kind vom Stocker-Eck in einem damals top-modernen Kinderwagen Richtung Altstadt schiebt. Eine Gruppe Männer schart sich vermutlich um einen Würstelstand, um sich zu ernähren. Auf der Straße sieht man einen jungen Mann in halblangen Hosen gehen. Zahlreiche Menschen schlendern und machen das was man wenig später „Window-Shopping“ bezeichnen wird.

Das Fotogeschäft Alois Seka, Burggraben 2, war eine bedeutende Firma in Innsbruck. Ebenso das Hutgeschäft „Hüte Souczek“; Burggraben 3. Die Schienen der Straßenbahn verliefen von der Maria-Theresien-Straße direkt in den Burggraben.

Im Hintergrund ist das noch zerstörte, aber bereits im Wiederaufbau befindliche Haus Museumstraße 1 zu sehen. Ansonsten hat der erst wenige Jahre zurückliegende Krieg offenbar recht wenige Spuren hinterlassen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ni-001-36-17)

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