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Rudolfsbrunnen

Rudolfsbrunnen

Am 29. September 1877 fand in Anwesenheit von Kronprinz Rudolf (1858–1889) die feierliche Enthüllung des Rudolfsbrunnen statt. Die Idee hierzu war 14 Jahre zuvor, im Rahmen der Feierlichkeiten aus Anlass der fünfhundertjährigen Zugehörigkeit Tirols zu Österreich, entstanden. Damals hatte sich ein Komitee gebildet, mit dem Ziel ein bleibendes Denkmal zu schaffen. Die Kosten von insgesamt 52.000 Gulden konnten zum Großteil über Spenden finanziert werden; 11.000 Gulden stiftete allein Kaiser Franz Joseph. Für die Planung zeichnete der Wiener Dombaumeister Prof. Friedrich Schmidt (1825-1891) verantwortlich. Die Entwürfe für die Statue Rudolfs IV. und die restlichen Figuren lieferte der gebürtige Imster Johann Grissemann (1831-1892). Die Herstellung der überlebensgroßen Statue Rudolfs IV. sowie der dekorativen Metallelemente erfolgte bei der renommierten k. k. Kunsterzgießerei in Wien.

Bei dieser frühen Aufnahme des Margarethenplatzes wurde der Rudolfsbrunnen noch hineiretuschiert. Die tatsächliche Ausführung unterscheidet sich in einigen Details von dieser Darstellung, u. a. blickt die Statue Rudolfs IV. hier in die ‚falsche‘ Richtung.

Unser Titelfoto dürfte einige Zeit nach der Vollendung des Rudolfsbrunnen entstanden sein und zeigt die Anlage am Margarethenplatz (heute Bozner Platz) in ihrer ganzen Pracht.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Kreutz & Ph-M-8113)

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