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Keine Echte Schönheit

Keine echte Schönheit

Wir blicken auf ein Mehrparteien-Haus älterer Bauart. Zwei Kinder stehen an der Tür und wollen vielleicht einen Freund oder Mitschüler abholen. Immerhin ist es ein schöner Sommertag, der geradezu nach einem Fußballspiel schreit.

Irgendwie erscheint das Gebäude als nicht einladend. Vielleicht weil nichts Persönliches rund um das Haus zu sehen ist. Kein Gemüsegarten, keine Schaukel, keine Spuren menschlichen Lebens oder Handelns.

Wo steht denn das Haus? Oder – falls es nicht mehr steht – wo stand es denn?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Kr/Ne-7719)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Ich glaube, es handelt sich dabei um eines der ehemaligen Posthäuser an der Amraser-See-Straße (Ecke Amraser Straße), im Bild sollte es also das Haus Nr. 19 sein. Diese Häuser standen entlang der Straße, gesäumt von Laubbäumen und wurden vor ungefährt 15 oder 20 Jahren abgerissen. Man hat bei dieser Aufnahme das Gefühl, dass der Autoverkehr damals noch nicht wirklich existent war.

  2. Ja, dass sind sie. die Verzierung der Eingangstüren kam mir schon damals angesichts der übrigen Zurückhaltung etwas übertrieben vor. Sonst empfand ich die Gebäude recht ansprechend. Sie hatten etwas englisches ansich. Die Ungemütlichkeit rührt eher von den ausgeräumten zum Südring orientierten Gärten. Das hat in den 80 und 90 Jahre gleich unpersönlich ausgesehen.

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