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Junge Römer…

Junge Römer…

… sehe ich hier keine. Selbst wenn es sie einmal gab, dann sind sie inzwischen sicher nicht mehr jung. Aber zumindest der Standort dieses schmucken Hauses ist uns bekannt. Ihnen auch?

Darüber hinaus ist aber alles ein Rätsel. Weder unsere Archivdatenbank, noch unser Bibliothekskatalog erbringt zu diesem Stichwort irgendwelche weiterführende Informationen. Selbst die Zeitungen der Nationalbibliothek spucken nur aus, dass in den 1930er-Jahren hier eine Wohnung zu vermieten war und in der Nähe ein Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr errichtet werden sollte.

Wann erblickte das „Römerhäusl“ das Licht der Welt? Was hat es mit diesem Namen auf sich? Und welche Geschichten könnte das Gebäude erzählen? Fragen über Fragen…

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-Pl-1322)

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Der Name „Römerhäusl“ kommt vielleicht noch aus der Bergwerkszeit, am Achselkopf gibt es auch noch unzählige kleine „Löcher“ und Halden. Überall wo Knappen arbeiteten, waren Kapellen (bspw. Höttinger Bild) und Gaststätten zugegen. Begriffe „Rumer“, „Rum“, „Römer“ tauchen da immer wieder auf. Evtl wurden die Knappen aus dem Süden so bezeichnet, einer unbestätigten (aber bei Geologen beliebten) Theorie nach stammt auch der Ortsname von Rum daher. Ich würde den ehemaligen Landesgeologen Dr. Peter Gstrein nach dem Römerhäusl fragen…

  2. Ich glaube mich zu erinnern, dass mein Vater von einer Theorie eines Römerstraßenverlaufs über diesen Weg gesprochen hat. Ich habe dazu gerade online gesucht und bin auf zobodat bei „Zur Verkehrsgeschichte des Inntales im 15. und 14. Jahrhundert.“ Von Otto Stolz. gelandet. Dort werden mögliche Straßenverläufe beschrieben – auch eine solche rechtsufrige von Kranebitten nach Allerheiligen – aber mit starken Zweifeln.

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