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Johanna Kayer

Johanna Kayer

Vermutlich während des Ersten Weltkriegs sehen wir (höchstwahrscheinlich) Johanna Kayer, die stolz und selbstbewusst vor ihrer Gemischtwarenhandlung mit dem obligatorischen Maggi-Schild steht. Dahinter entweder der Sohn oder der Lehrbub.

Bevor Sie versuchen sich die Augen aus dem Kopf zu schauen, um das Schild links daneben zu lesen: Es lautet: „Werk- und Rohstoff-Genossenschaft der Tischler Innsbrucks“. Damals war übrigens J. Wöll deren Obmann.

Die stattlichen Hausfassaden gibt es mehr oder minder unverändert im Wesentlichen bis heute. Die Bäume sind hingegen gegen wesentlich schönere Parkplätze ersetzt worden.

Vielleicht kann uns jemand mehr über den Masten mit den zahlreichen Keramikbauteilen berichten.

Es gibt dann noch Details auf dieser Aufnahme, die den Ort zweifelsohne sofort identifizieren, wenn Sie es noch nicht wissen sollten, wo wir umgehen. Nämlich…?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, So-4-244)

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Auch ein wunderbares Rätsel, welches ich nur durch die Hilfe von Herrn Auer lösen konnte, obwohl ich selbst einige Zeit am Innrain 56 gewohnt habe ….

  2. Bleibt noch auf ein kleines Detail aufmerksam zu machen. Rechts von Frau Kayer sieht man einen in einer Aussparung der Hausmauer stehenden Grenzstein. Er trennte Innsbruck von Wilten. Dort wechselte auch die Straßenbezeichnung von Innrain auf Völserstraße. Das war nicht ganz falsch, denn der „Innrain“, also die alte, heute noch in der Ostdeite der Innerkoflerstraße erkennbare Uferböschung des Inns, bog kurz vorher auf der Höhe der später erbauten Universität nach links ab.

    1. Für mich als Pradler war all das (Grenzstein, Grenze Stadt / Wilten, Straßenbenennung etc.) etwas Neues. Ich habe allerhand gelernt über das andere Ende der Stadt! Danke, Herr Hirsch!

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