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Idylle Im Egerdach: Mit Den Augen Des Unbekannten Fotografen VIII

Idylle im Egerdach: Mit den Augen des unbekannten Fotografen VIII

Vom nördlichen Umland des damaligen Innsbrucks spazieren wir nun zum südlichen. Bäuerliche Arbeit hat unseren Fotografen offenbar fasziniert. Immer wieder dokumentiert er sie an unterschiedlichen Orten in und um Innsbruck. Wahrscheinlich, weil diese Lebenswelt so eine andere war, wie seine eigene.

Hier posieren eine Bäuerin und ein Bauer mit zwei Kühen auf der Mitte des Weges. Links hinter dem Zaun ist ein Brunnen mit fließendem Wasser zu sehen. Der Titel dieses Beitrags ist gleichzeitig auch die Beschriftung der Glasplatte. „Idyll im Egerdach“. Idyll, dieses Wort, das im ursprünglichen altgriechischen Sinn „Bildchen“ bedeutete, wird uns wohl noch ein paar Mal begegnen. Hier spricht der bürgerliche Städter, der die harte, entbehrungsreiche Arbeit des Bauern nicht selbst erfährt, sondern das scheinbar ursprüngliche, unverfälschte Wesen und die harmonische, natürliche Landschaft verklärt.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-Pl-631)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Mein kommentar zu bild: Die beiden kühe haben mit den beiden leuten eher nichts zu tun. Bauer im sonntagsgewand, krawatte, halbschuhe uhrkette so geht kein bauer zum viehtrieb. Auch die bäuerin, falls sie es ist, scheint mir zu schön gekleidet. Die kühe haben kein „halfter“ mit den man sie führen kann. Auch fehlt mir eine kleine rute mit der man tiere antreiben kann.
    Nach den palmstrauch, scheint frühling zu sein, kein grund kühe auf die weide zu treiben.
    Nach dem sonnenstand ist es nachmittag.
    Falls die beiden doch was mit den kühen zu tun haben: Es ist sonntag nachmittag, man hat die tiere kurz aus den stall gelassen weil ja frühling ist. Da sind die beiden kühe ausgebüchst. Ihr hof ist ganz in der nähe, so sind sie mit den sonnagsgewand losgezogen und haben sie heimgeholt. Schöne geschichte zu schönen bild.

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