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Große Häuser Fressen Kleine Häuser?

Große Häuser fressen kleine Häuser?

Wir sehen im Hintergrund die Rückseite einer gründerzeitlichen Häuserzeile in Innsbruck. Wesentlich interessanter ist jedoch der Vordergrund: Drei alte Bauernhäuser mit Feldfrüchten (Mais ist es nicht – glaube ich) an den südseitigen Fassaden. Davor kleine Nutzgärten und Leiterwagen. Interessant sind auch die Pallisaden-Zäune, die vermutlich das Federvieh innen und Eindringlinge außen halten sollen.

Fast sieht es so aus, als würde die damals neuen Häuser die alten bedrängen oder gar auffressen wollen. Aber wo fand diese seltsame Szene statt?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph-27.310)

Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
  1. Diese drei Häuser (Bauernhäuser /Arbeiterhäuser) auf dem Foto waren nicht mehr auf der „Insel“, diese endete ungefähr am linken Bildrand und reichte ‚flussaufwärts‘ bis zu den Viaduktbögen! Weiß eigentlich jemand, warum der Sillkanal auf diesem kurzen Stück zweigeteilt war?

  2. @Manfred Roilo: Weiß eigentlich jemand, warum der Sillkanal auf diesem kurzen Stück zweigeteilt war?
    Ich vermute, um Betriebe an Kapuzinergasse und Jahnstraße mit Energie versorgen zu können. Allerdings ist die Insel schon auf der Innstromkarte 1820-26 eingezeichnet (und auch in früheren bis 1750 zurückreichenden Plänen), damals stand nahe der Kapuzinergasse nur ein Gebäude.
    Auf dem ältesten Plan sieht es so aus, als wären die ursprünglichen Hauptanlagen nur auf der Insel angeordnet gewesen. Vielleicht dienten die Kanäle einerseits als Einfriedung und andererseits als beidseitige Energieversorgung des Betriebs? War es der Standort der landesfürstlichen Brauereri auf der Kohlstatt, die man durch die Insellage vor unbefugtem Zugriff schützen wollte?

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