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Eisenwarenhandlung Jakob Schweiggl

Eisenwarenhandlung Jakob Schweiggl

Diese frühe Ansicht des Marktgrabens lässt nicht nur bereits das „Ohrwaschl“ erkennen, sondern auch die „Eisen- und Metallwarenhandlung des Jacob Schweiggl“ (links im Bild), die zwischen 1872 und 1935 existierte. Warum es den 1839 geborenen Jakob Schweiggl, Sohn eines k. k. Postmeisters und Gastwirtes, aus seinem Heimatdorf Ried im Oberinntal in die Landeshauptstadt verschlagen hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls scheint er aber über den nötigen Geschäftssinn verfügt zu haben, denn es gelang ihm nicht nur, sein Geschäft am Marktgraben fest zu etablieren, sondern – mit der Zeit – auch in der Fischergasse ein eigenes Lager zu errichten. Nur wenige Monate nach Schweiggls Tod im Feber 1909 gab dessen Sohn Karl, der das Geschäft bereits seit dem Jahr 1907 führte, schließlich den Standort am Marktgraben auf.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-Pl-1766)

Inserat aus den Innsbrucker Nachrichten vom 2. August 1909.

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