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Ein Rätselhafter Osterspaziergang

Ein rätselhafter Osterspaziergang

Ostersonntag 1946. Bei strahlendem Frühlingswetter unternimmt eine Innsbrucker Familie ihren Feiertagsspaziergang. Die Mutter mit schwarzem Hut und schwarzer Handtasche, schlicht aber dennoch elegant gekleidet, und der Sohn, ebenfalls im Festtagsgewand mit weißen Stutzen, posieren am Stadtrand fürs Familienalbum. In einiger Entfernung erkennen wir den Hundskopf, das Plateau von Gnadenwald und das Kellerjoch. Der Spaziergang führte die Familie also unverkehnbar in den Osten der Stadt, aber mit dieser vagen Standortbestimmung geben wir uns natürlich nicht zufrieden. Vielmehr wüssten wir von Ihnen, liebe Rätselfreunde, wo genau diese Aufnahme entstand.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe Ostern und ein vergnügliches Rätselraten!

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, NL Familie Mahlkecht)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Ich weiß es höchstens auf 100 Meter ungenau und schweige still. Neben meinem Ärger über den Zaun gebe ich der Hoffnung Ausdruck, daß die gnä‘ Frau nach dem Foto nicht den veritablen Steinbrocken zu ihren Füssen übersehen hat.
    Alles andere weiß sicher Meister Roilo.

      1. Ja, Herr Hirsch, auch ‚Meister Roilo‘ verflucht diesen Zaun und kann es auch nur ungefähr sagen, wo das sein könnte!
        Eine nichtasphaltierte Straße drunten (aber was war damals schon asphaltiert oder gepflastert?), wahrscheinlich die Egerdachstraße, ein leicht ansteigender Weg entlang des Zaunes herauf auf den Schwemmkegel der Sill, welcher sich noch am Standpunkt der beiden teilt? Aber so viele Wege herauf über diesen Rain gab es nicht.
        Komisch auch, dass man überhaupt keinerlei Bauten in den Feldern sieht, keine Bocksiedlung, vielleicht Reichenauer Lager?? Übern Inn drüben eventuell Landeshauptschießstand?
        Ich passe derweil – das Essen ruft!

  2. Der kleine Bub auf dem Bild ist Norbert Mahlknecht im Alter von gerade 6 Jahren mit seiner Mutter Kreszenz Mahlknecht. Die Familie stammte aus Südtirol und war seit 1941 in Pradl in der Langstraße wohnhaft. Daher ist auch der Ort der Aufnahme stimmig – im Sonntagsgewand nicht weit von daheim entfernt.

  3. Ich bin jetzt auch wieder dort, wo ich anfänglich einmal war, diesmal sind die 100 Meter auf 10 Meter geschrumpft. Die am Foto erkennbare Linie Thaurer Kirche -> linke Ecke Landesschießstand zielt genau auf das nun schon zweifach erkannte Straßendreieck. Am LB 1940 sieht man sogar noch den Zaun.

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