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Die Geschichte Des „Ziegelstadl“ V: Es Kann Losgehen!

Die Geschichte des „Ziegelstadl“ V: es kann losgehen!

Unser Fotoalbum geleitet uns nun durch die Vorbereitungen zum Bau der neuen Justizanstalt. Dort steht geschrieben: „Umfangreiche Vorarbeiten waren notwendig, um die Baustelle freizumachen. Abbruch der alten Gefangenenbaracke, Bau einer provisorischen Unterkunft, Abtragung des Hanges, Kabel- und Kanalisationsverlegung. Im August des Jahres 1960 konnte schließlich der erste Spatenstich vorgenommen werden.“ Die Weihung des Baugrundes erfolgte durch den „Gefangenenhausseelsorger“ Pater Kilian Gut (Titelbild). Er war – nomen est omen – übrigens auch lange Zeit die „gute Seele“ im Gefangenenhaus, sorgte er doch dafür, dass jeder Entlassene anständige Kleidung und einen ordentlichen Geldbetrag erhielt. Sowohl Bauarbeiter als auch Uniformierte lauschen hier andächtig seinem Gebet.

Aus der Galerie:

Die alten Baracken werden abgetragen…
…und eine neue Unterkunft entsteht.

(Stadtarchiv Innsbruck, Ph-A-24742-11, -5, -6)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Den Pater Kilian konnte ich, Ecke Mandelsbergerstraße – Innrain wohnend, täglich beobachten, wie er anfangs mit dem Fahrrad, später mit einem Puch Moped, mit flatternder Kutte und wehendem Bart zum Ziegelstadel hinausfuhr. Nur bei Schnee und Eis nahm er das Postauto, wie man auf Grund seiner geradezu leidenschaftlichen Fürsorge für die Gefangenen. die er wegen der Straßenzustände sicher nicht im Stich ließ, wohl annehmen darf.

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