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Bienvenue à Innsbruck

Bienvenue à Innsbruck

Mit Reizen wie einem herrlichen Blick auf die Alpen, einer guten Lage und à la carte- bzw. table d’hôte-Service wollte man gegen Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Touristen in das Gasthaus Badhaus in Mühlau 73 (heute Anton-Rauch-Straße 30) locken. Ob man mit diesem Stahlstich Touristen aus Frankreich ansprechen wollte oder schlichtweg dem Trend der Zeit folgte sei dahingestellt. Die Entwicklung zum Gasthaus ist ohnehin weitaus interessanter.

1775 erwarb der Arzt Martin Klaudius das Gebäude, welches bis dato als landesfürstliches Fischereiamt diente. Klaudius, der seines Zeichens Leibarzt des Landesherren und Professor der Vieharzneikunde war, richtete 1786 in den Räumlichkeiten eine Badeanstalt ein. 1826 kommt es zu einem Besitzerwechsel und der Badebetrieb wird zusätzlich um einen Gastronomiebetrieb erweitert. Erst 1841 erfolgt der große Umbau zum „Gast- und Badhaus zur Kettenbrücke“ mit über 50 Fremdenzimmer. Bis 1941, also genau 100 Jahre lang, blieb es in dieser Form bestehen, ehe es an die Stadtgemeinde Innsbruck verkauft wurde.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Bi-g-161-2)

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