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Berg- Und Talfahrt

Berg- und Talfahrt

Straßenbahnen der Linie 1, die früher vom Westbahnhof Richtung Stift Wilten unterwegs waren, mussten nach dem Westbahnhof quasi in den ersten Stock klettern, um die oberirdisch fahrende Arlbergbahn etwa auf Höhe der Neuhauserstraße „im ersten Stock“ zu überqueren. Danach führte die Trasse wieder zur „ebenen Erde“: Zu diesem Zeitpunkt drückte der Fotograf dieser Aufnahme auf den Auslöser.

Da die Straßenbahn um 1910 noch mit sehr schwachen Motoren ausgestattet war, mussten die Passagiere von der „bergauf schnaufenden“ Straßenbahn abspringen und ein paar Schritte neben der Bahn herlaufen. Oben angekommen konnten die „Läufer“ wieder aufspringen.

Am 25. Jänner 1956 befuhr die Linie 1 das letzte Mal den Westbahnhofviadukt. Mit der Inbetriebnahme der Konzert-Kurve am 30. April 1956 war die alte Streckenführung endgültig Geschichte.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Kr/Pl-620)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Gebäude im Fachwerksbau das Wohngebäude in der Uni war. Auch war dort der Teil für Versuchstiere untergebracht. Mein Onkel war Hausmeister und wohnte dort.

  2. Sehr schöne Aufnahme vom südlichen Ende des Westbahnhofviadukts. Gäbe es ihn noch, wäre er heute mit seinen etwas mehr als 300 m Länge immer noch Innsbrucks längste Straßenbahnbrücke, quasi ein Stück Hochbahn. Ich freue mich schon jetzt darauf, hier eventuell auch mal bisher unveröffentlichtes Fotos dieses Bauwerks aus anderen Perspektiven zu sehen. 🙂

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