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Beim „Kerschbuchhof“

Beim „Kerschbuchhof“

Eines der Ausflugsziele schlechthin für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker war seit der Mitte des 19. Jahrhunderts der Kerschbuchhof beim Eingang zur Kranebitter Klamm gelegen; insbesondre im Wonnemonat zog die ausgezeichnete Maibutter die Städter scharenweise an.

Bereits im Jahr 1887 markierte die Sektion Innsbruck des „Österreichischen Touristenklubs“ erstmals den Wanderweg von der alten Höttinger Kirche bis zum Kerschbuchhof, um den Spaziergängern die Orientierung zu erleichtern. Acht Jahre später findet sich die erste Erwähnung, dass Wanderer beim Kerschbuchhof ihren Durst auch mit alkoholischen Getränken löschen konnten (u.a. gab es Wein und Flaschenbier).

Im Mai 1899 errichtete die im Jahr zuvor gegründete „Alpine Rettungsgesellschaft Innsbruck“ schließlich sogar eine eigene Rettungsstation im Kerschbuchhof, um fortan bei Unfällen in der Kranebitter Klamm – damals leider keine Seltenheit – schneller Erste Hilfe leisten zu können. Es war dies die erste Einrichtung dieser Art in Innsbruck bzw. Tirol.

Im Jahr 1907 erwarb Engelbert Stolz, Vögelewirt in Hötting, den Kerschbuchhof von den Geschwistern Frick.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-31691 / Ph-33560)

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