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Autos Und Busse

Autos und Busse

Wir wissen zwar nicht, wo wir sind, aber wir wissen, dass es eher trostlos ausschaut. Im Vordergrund der von Baumaschinen aufgewühlte Boden einer wohl kürzlich abgeschlossenen Baustelle. Dahinter halten sich drei Busse und drei Privatautos die Waage. Die Marken der einzelnen Fahrzeuge wären noch zu identifizieren. Nochmals dahinter ein niedriges hallenartiges Gebäude.

Im Gesamten macht diese Aufnahme einen unfertigen, fast trostlosen Eindruck. Vielleicht wurde es ja später besser. Wir befinden uns übrigens in der Zeit um 1970.

Zum Schluss bleibt aber immer noch die Frage, die uns immer wieder beschäftigt: Wo befinden wir uns? Und was sehen wir da eigentlich?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum, Ph-8664)

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare
      1. Die Leute meinten eine zeitlang aber obergscheit, das heißt „Deutsches Einkaufszentrum“.

        Danke auch für den Link. Das management-sprech getränkte Interview mit Herrn Hess ist eine Klasse für sich. Ausgerechnet die Einkaufszentren hätten die Innenstädte quasi autofrei gehalten, und das hätte jeder schon in den 60ern angestrebt. Ich seh das eher umgekehrt, mit ein Grund für den Autobesitz sind diese peripheren Einkaufstempel.

  1. Das Bild muss 1969 sofort nach dem Umzug aus der Wilhelm Greil Straße nach Amras entstanden sein. Die Glaserfirma hatte noch nicht einmal Zeit, ihr Schild abzuholen.
    Von den AUtos erkenne ich mit absteigender Sicherheit von rechts nach links einen Ford 17m, einen Fiat 128 (oder 124?) und einen Opel Rekord B. Der Bus vielleicht ein Setra.

    1. Die Datierung mit 1969 kann sehr gut sein.
      Ganz am rechten Bildrand oberhalb der Stehleiter erkennt man übrigens auch den Rohbau des DEZ-Hauptgebäudes.

      Der mittlere PKW sollte ein Fiat 128 (Baujahr 1969-1972) sein.

  2. Ich hab mir im nachhinein noch die Luftbilder angeschaut. Das Gebäude hat ein wechselhaftes Schicksal aufzuweisen.
    1974 ist alles noch so wie 6 Jahre früher. 1990 sind man wegen der schlechten Bildqualität undeutlich die erste Veränderung im nördlichen Teil, die man dann 1999 klar als das Mac Donalds erkennt. 2005 ist der restliche Teil der Halle und das Bürohaus schon wieder „trostlose Wüste“, d.h. abgerissen. 2007 ereilt den Mc Donaldsteil das gleiche Schicksal.

    Das Jahr 69 ist mir aus privaten Gründen bestens in Erinnerung. Damals war ich – typischer Studentenjob – Reiseleiter für eine amerikanische Universität mit Menardi als Busunternehmen. Der Fahrer hat gejammert, daß man sie von der Innenstadt hinaus in die Pampas versetzt hat. Heute ist dort mehr los als wie in der Greilstraße.

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