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Auf Zur Radrennbahn

Auf zur Radrennbahn

Am 23. August 1896 wurde die 400 m lange Radrennbahn beim Bahnviadukt im Stadtsaggen eingeweiht. Die Fahrbahn bestand aus zwei Elipsenhälften, zwischen denen gerade Strecken eingelegt waren. Die Breite der Bahn betrug durchschnittlich sechs Meter. Die Bahn selbst bestand aus drei Schichten. Über festgestampften Schotter kam eine Betonschicht, zuoberst als Abschluss eine feine, sorgfältig geschliffene Zementschicht.

Die Radrennbahn war meistens ab Ende März von 7 Uhr früh bis 8 Uhr abends geöffnet. Trainierende konnten die eigentliche Fahrbahn von 7 Uhr abends bis zum Einbruch der Dunkelheit und morgens vor 8 Uhr nutzen. Der Kunstmeisterfahrer Felix Brunner überwachte die Regelungen und erteilte auch Unterricht im Fahrradfahren.

Ostern 1899 fand anlässlich des ersten Gründungsfestes vom Verband der Tiroler Rennfahrer ein großes Radrennfahren statt. Zahlreiche BesucherInnen schauten den verschiedenen Disziplinen, wie das Zweisitzerfahren für Herren, das Zweisitzerfahren für Herren und Damen, das Damenfahren, das Hindernisfahren und das Fahren um die Meisterschaften der Rennfahrer Tirols, begeistert zu.
Die besondere Attraktion, der Wettkampf auf 8 Runden zwischen Radfahrer und Reiter, musste aufgrund der schlechten Witterung auf den 9. April verlegt werden.

Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-10559

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