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Auf Einem Steinigen Weg Richtung Zukunft

Auf einem steinigen Weg Richtung Zukunft

Auf Vorschlag von Ing. Josef Riehl wurde nach Plänen von Ing. Karl Innerebner zwischen September 1901 und Oktober 1903 das Elektrizitätswerk an der Sill errichtet. Damit sollte der wachsende Strombedarf der Stadt Innsbruck gedeckt werden. Heute wird es als „Kraftwerk obere Sill“ bezeichnet.

Der Transport der Generatoren wäre selbst heute noch eine Herausforderung. Um 1900 war er ein hoch gefährliches Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Auf einem von Ochsen gezogenen Fuhrwerk wurde der 27 Tonnen schwere Generator auf schlechten Schotterwegen den steilen Hang hinaufgezogen.

Sobald ein Fotograf auftaucht sind neben den Männern, die die schwere Arbeit machen auch zahlreiche „Chefs“ zur Stelle. Besonders der sehr selbstsicher wirkende Mann mit dem weißen Hut am linken Bildrand scheint mit dem Fortgang der Arbeiten sehr zufrieden zu sein.

Am 7. Oktober 1903 wurde dieses für die wirtschaftliche Entwicklung der Landeshauptstadt Innsbruck so wichtige Einrichtung feierlich in Betrieb genommen. Genutzt wurde der produzierte Strom vor allem für die Hungerburgbahn, die Stubaitalbahn und die Innsbrucker Straßenbahnen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Kr/Pl-122)

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