Zwei Ansichten des Gasthofs Breinössl
Über den Gasthof Breinössl sind auf „Innsbruck erinnert sich“ bereits mehrere Beiträge erschienen. Die beiden interessanten Fotografien, die in diesem Beitrag gezeigt werden, möchte ich Ihnen aber trotzdem nicht vorenthalten. Das Titelbild zeigt eine Glasplattenfotografie aus der Sammlung Walter Kreutz, die von einem unbekannten Fotografen aufgenommen wurde. Abgebildet ist die Gastwirtschaft Breinössl in der Maria-Theresien-Straße Nummer 12 um das Jahr 1900 herum. Im Gebäude daneben befindet sich zu diesem Zeitpunkt die Schreib- und Zeichenrequisitenhandlung Ferdinand Tschoner. In der Mitte der Straße befindet sich ein schmaler gepflasterter Streifen, dessen Funktion mir nicht ganz klar ist. Ich bin mir sicher, dass einige Leserinnen und Leser mir bei dieser Frage weiterhelfen können.
Nachdem der Gasthof Breinössl im Jahr 1906 in den Besitz des Bürgerlichen Bräuhauses kam, wurde beschlossen die Häuser Maria-Theresien-Straße Nr. 12 und Nr. 14 nach den Plänen des Architekten Anton Dittrich zusammenzulegen, das Gebäudeinnere komplett umzubauen und eine neue Fassade im nüchternen Heimatstil zu errichten. Die folgende, nicht gelaufene Postkarte zeigt das Gasthaus Breinössl circa ein Jahr nach der Fertigstellung dieser umfassenden Bauarbeiten.

(Stadtarchiv Innsbruck, KR-PL-26, Sommer-4-206))
Also, die Damenmode damals (Bild 2) hat schon was ghabt…