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Winterliches Wimmelbild

Winterliches Wimmelbild

Einen sehr ähnlichen Blick auf die schneebedeckte Ferrariwiese gab es auf unserem Blog bereits vor ein paar Jahren. Warum handelt es sich bei diesem Beitrag nun um ein Rätsel fragen Sie sich? Ganz im Stil der Wimmelbilder hat der Autor etwas getrickst und das Bild mit einem „Schneemandl“ ergänzt. Ich bin gespannt wer diese mysteriöse Gestalt als erstes findet!

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Frischauf-Bild, Ph-4421)

Dieser Beitrag hat 21 Kommentare
  1. Also, s´ Schneemandl könnte sein rechts auf dem Maschtn oben oder unmittelbar links daneben unten. Links unten von der Mitte ist auch a ganz große Gschtalt, könnte oaner von die Heiligen 3 König sein, ABER: für heit leg i mi sicher nimmer fescht, weil i heit scho oanmal brutalscht danebenghackt hab !!! Aussage also nicht verwertbar !
    2. ABER: die guate alte Ferrariwiesn, mei war des schön – auigangen, oigfahrn, auigangen, oigfahrn….usw. usw. Z´fuaß hingangen, z´fuaß hoamgangen (nach Pradl) und gsund wars allemal !

  2. ODER: unterm rechten Ende vom Langen Sattel: schaugs da eppa außn Wald außer ? (= Frage, keine Antwort, stadtarchivgerichtlich nicht verwertbar !)

    1. Heit hom’s koan guaten Tag, Herr Fink ;-)! Aber i habs Mandl a nit gsechn!
      Das mit der Ferrariwiese stimmt hundertprozentig. Oft ist man auch von der Alm über Natters heruntergekommen und dann hieß es Schi abschnallen und zu Fuß über und entlang der Sill nach Altpradl. Nur gut, dass man damals mit den Schischuhen noch gehen konnte!

      1. Sie sprechen mir – wie so oft – aus der Seele, Herr Roilo !
        Für uns als Buabn wars z.B. vollkommen normal, von Pradl aus (Schutzengelkirche) zum Lanser See schwimmen zu gehn. Zum Pradler Friedhof übern Hohlweg, Tummelplatz aui durchn Wald, i mitn Radio-Kassettenrekorder auf der Schulter mit die neieschten, vom Radio aufgnommenen Scheiben drauf. Danach oan schönen Tag verbracht und auf d´Nacht wieder zu Fuaß oa, hoam nach Pradl. War ganz NORMAL – ja sag des amal heit oan – oh meingottna !

  3. Also in der Mitte runter die Piste und zu den beiden Häusern in L-Form. Da steht des lustige Mandl.
    Ich bin mit meinen Brüdern am Abend von der Ferrariwiese nach dem Rodeln zu Fuß nach Dreiheiligen. Des war einfach normal und keiner hat gejammert.

  4. Herr Hirsch wird uns sicher etwas über das „L-förmige Gebäude“, das uns nun schon zweimal so genannt wurde, erzählen können!

  5. Schön!
    Die „kleine“ Ferrariwiese, an der oben ältere Geschwister – oder die jeweiligen Mütter – aufgefädelt stehen, um die Rodelfortschritte der Jüngsten zu bestaunen und sofort tröstend da zu sein, falls ein Taschentuch zum Trocknen der Tränen und zum Schneuzen der Nase benötigt wurde…
    und die „große“ Ferrariwiese, wo die ganz wilden Hund‘ über die drei Holperer herunterbretterten, daß den Zusehern Hören und Sehen verging. „Ja, de sein von der Mutterer Alm obn weckg’fahrn – und beim Sonnenburgerhof obn über die Brennerstraßn – und glei nach der ersten kloan Böschung kimmt ja glei s’Gleis von der Stubaier – und no drei Holperer – und untn beim Ferrarihof fahrns über die Brennerstraßn ummi und des ganz des steile Stückl o’i!
    Des muaß ma r aber scho guat kennen – weil sonsch gibts glei an Gipshaxen!“ Soweit die Belehrung beim ersten Besuch der Ferrariwiese.

  6. Danke, Herr Hirsch, für die ausführliche Aufklärung über das „L-förmige Gebäude“ & Co. Ich wusste ja, dass Sie die richtige Adresse dafür waren!

  7. Danke, Frau Stepanek, für den pfundigen Bericht (damit wir wieder einmal ein anderes Wort für toll, super, cool oder gar geil hernehmen). Ja – so war es wirklich! Für mich zumindest, was die Schifahrerei betrifft. Rodeln war ich auf der Ferrariwiese nie – da vergnügte man sich zuerst am Dodlbichl, später kam die Hungerburg in allen Varianten (samt der Höhenstraße) und die Villerstraße dran. Auf diesen Straßen fuhren wir meistens zusammengehängt („Bobfahren“)!

  8. Bei dem Bild – bedanke mich für die Einschaltung – werden Erinnerungen wach. Halb Innsbruck hat dort das Schifahren erlernt. Ich machte meine ersten Versuche auf 2 Brettel am Hügel – Dotobichl – bei Amras neben dem Lehrerheim. Ich konnte von der Mutterer Alm nach einem kräftigen Einkehrschwung bei der Sonnalm mit den Skieren bis vor die Kellertür fahren. Diesen musste man machen, denn am Ende des Schitages wartete/lauerte die vereiste Ferrariwiese wo es es dann die meisten Einkehrschwüngler zerbröselt hat – Schi Heil……………..

    1. Huhuuu, bin wieder dahaa !
      Leider muss ich Sie, Herr Schneider, etwas korrigieren: der Dotterbichl – wie Herr Roilo sicherlich gerne bezeugt – war nicht in Amras, sondern am Ende der Amthorstrasse neben dem damaligen Pfadfinderheim (ganz aus dunklem Holz, schian, seit geraumer Zeit steht ein Neubau, äh mittlerweile schon Altbau drauf). I weiß des, weil i da immer in Schussfahrt runtergfahren bin und das auf EINEM Schi, weil fürn zweiten hat‘s Taschengeld nit greicht. Den Bichl neben dem Lehrerheim in Amras kenn ich auch, aber der war mir zu weit weg von der Türingstrasse und außerdem waren da zu viele Lehrer.

      1. Grüß Gott, Herr Fink! Nett, dass Sie wieder daheim – hoffentlich gesund und sicher vollgestopft mit herrlichen Eindrücken – gelandet sind und dass wir wieder etwas von Ihnen lesen können.
        Leider ist die Beteiligung bei „innsbruck- erinnert“ derzeit ziemlich schwach, wird schon die Frühjahrsmüdigkeit sein. Auch viele Fragen, Bitten, Anregungen an das Stadtarchiv fallen unterm Tisch – schade!
        Zu Ihrem Beitrag oben: Gerne bezeuge ich, dass der Bichl, auf dem wir beide das Schifahren lernten, nicht in Amras, auch nicht in der Reichenau (korrekt im Stadtteil Reichenau), sondern in Pradl liegt. Mit den Namen Dottobichl, Dotobichl, Tattoobichl und Dotterbichl werde ich mich halt abfinden müssen 😉 – siehe auch https://innsbruck-erinnert.at/klein-aber-oho-2/

        1. Danke für den freundlichen Empfang, Herr Roilo, freut mich außerordentlich. Tja, wenn auch mein geliebtes Innsbruck für mich der schönste Platz der Welt ist, war Island doch wiederum sehr beeindruckend, auch im Winter, eine ganz andere Welt halt. Und was den Namen unseres Dodl Bichl betrifft, so haben halt diverse Lautverschiebungen auch hier ihre Spuren hinterlassen, sets leif, wie der Lateiner sagt. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Tag bzw. ein schönes, geruhsames Wochenende!

  9. Sehr geehrter Hr. Karl Hirsch,

    am Ende Ihres Kommentars vom 04.01.2024 schreiben Sie:

    Daneben der Reselehof, in den 30ern abgebrannt, Enkel heute noch Choleriker.

    Hr. Hirsch, ich ersuche Sie höflich mir mitzuteilen, bei welchem Enkel Sie
    „heute noch Choleriker – diagnostizieren“.
    Danke.
    Anton Schirmer
    Nachkomme der Fam. Schirmer am Reselehof

    1. Tut mir leid, wenn ich Ihnen da ungewollt auf den Schlips getreten bin, Herr Schirmer.

      Wollen Sie die banalen Umstände wirklich wissen? Ich habe zur Zeit, als der Ferrarihof schon abbruchreif und verlassen herumgestanden ist, noch ein paar Fotos von demselben machen wollen und bin zu diesem Behufe in die Nähe des Verteidigungsbereiches heiliger Väterscholle geraten, was mir sofort einen absolut unnötig scharfen Anpfiff seitens des am Gatter lehnenden Bauern eingehandelt hat. Kein Hofhund könnte es besser. Mamma Mia! Nicht der Enkel? Dann eben ungehobeltes Personal.
      Möglicherweise war man auch durch Versuche Obdachloser sensibilisiert, die wie üblich leerstehende Häuser zum Schlafen aufsuchen. Um Gotteswillen, wie hab ich denn bloß ausgeschaut!

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