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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Winteridyll Am Stadtrand

Winteridyll am Stadtrand

An einem Wintertagmorgen wie aus dem Bilderbuch stehen wir in Amras, genauer gesagt in der Geyrstraße und blicken in Richtung Nordwesten. Nicht nur die Hänge der Nordkette sind tief verschneit, auch bei uns herunten im Tal hat es ordentlich Schnee. Sonst tut sich gerade nicht viel, was vielleicht an der Kälte liegt …

Nun gut, dann blicken wir uns halt etwas um. In einiger Entfernung sehen wir einige Wohnhäuser im Rohbau, die uns bei der Datierung dieser äußerst stimmungsvollen Aufnahme helfen könnten (auch das Auto, das gerade auf uns zuhält, könnte einen Anhaltspunkt liefern). In einem „Olympia-Jahr“ dürften wir bei dem Schnee jedenfalls nicht gelandet sein 😉

Vielen Dank an DI Martin Schönherr für diese Winteraufnahme!

(Foto: Luis Schönherr)

Dieser Beitrag hat 6 Kommentare
  1. Ich datiere diese Winteraufnahme auf 1969-1970. In dieser Zeit war ich bei der Elektroinstallation der drei hintereinander
    stehenden Häuser, damals noch als Lehrling, beteiligt.
    Der querstehende Rohbau wurde von einer anderen Firma installiert.

  2. Könnte das Auto ein DKW Junior sein? Groß ist es nicht, oder die Insassen sind Riesen. Das würde der Datierung aber nichts nützen, 1968/69 wurde der schon nicht mehr gebaut. Luftbilder und Helfer nutzen da mehr, ab Gerhart Hauptmann STr. 70, die anderen Geyrstraße mit dem selben Geburtsdatum. Die Aufnahme vielleicht Winter 69/70.

    Ein DKW wurde mit solchen Straßenverhältnissen übrigens spielend fertig. Dass der Motor gestartet werden konnte ehe die 6 V Batterie den Geist aufgegeben hat, ist hingegen nicht immer so sicher gewesen. (hab selber so ein Grattele gefahren).

  3. Mit dieser Aufnahme verbinde ich ein kleine Geschichte. Mein Vater wollte sich an diesem Sonntag morgen ein wenig die Füße vertreten und meinte, dass er Mittags noch nicht da wäre. Meine Mutter wollte nicht raus. Ich auch nicht. Bei sinkender Sonne, so um 16 Uhr machte sich meine Mutter Sorgen. Schlussendlich war es dann schon sozusagen Nacht, als das Telefon klingelte. Er hatte die Zeit übersehen, und nachdem er Nachmittags schon in Vomp war, ist er dann frisch gleich nach Jenbach weitergegangen und hat bei dieser Gelegenheit Verwandte besucht.
    Übrig geblieben sind von diesem Erlebnis so ca. 10 Dias. Die abendliche Strafpredigt meiner Mutter ist nicht dokumentiert 😉

    P.S. Zur Datierung kann ich nicht Exaktes sagen; die Haller fuhr noch, denn sie ist auf einem dieser Photos zu sehen. Nachdem ich aber an den Tag eine relativ lebhafte Erinnerung habe, tippe ich auf 1970, da ich damals 3 Jahre alt war und Erinnerungen kaum früher einsetzen sollten. Es kann natürlich sein, dass meine Mutter stets beim Betrachten dieser Dias zu schimpfen begonnen hat und somit meine Erinnerung aus zweiter Hand tradiert wurde.

    1. Einwenig die Füße vertreten…hihi…die Wanderroute tät mich interessieren. Reichenauerbrücke, Hall, Baumkirchen, Fritzens, Terfens usw nehm ich an. Läßt sich für einen jungen Menschen, für den ich den Vater eines Dreijährigen einschätze, als Sonntagsspaziergang machen, aber Chapeau! Trotz der fotografierten Haller nehme ich an, dass der wackere Fußgänger ihre Dienste nicht in Anspruch genommen hat.

      Auf !969/1970 sind auch Hermann Pritzi und ich fast zeitgleich mit völlig verschiedenen, aber stichhaltigen Argumenten gekommen. Sehen wir das auch von ihnen noch einmal anders vermutete 1970 endgültig als gesichert an.

      Sollten noch weitere dieser Bild folgen, dann wird es mich freuen.

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