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Wie Aus Einem Märchenbuch

Wie aus einem Märchenbuch

Als ich obiges Bild im Stadtarchiv entdeckte, war ich direkt ein wenig verzaubert. Es stammt aus dem Jahr 1953. Zu sehen ist der Seerosenteich in der Nähe des Musikpavillons im Hofgarten in Innsbruck.

Bei dem fotografierten Pflanzenreich musste ich direkt an einen Märchengarten denken. Die vielen Seerosen im Teich, die ins Wasser hängende Trauerweide, der See gesäumt von verschiedenen Sträuchern und vereinzelten Blumen. Mich würde es fast nicht wundern, könnte man auf dem Bild sogar eine kleine zauberhafte Fee entdecken. Aber nur fast…

Thematisch passend habe ich dann in diesem Zuge auch an einen bestimmten Brunnen im Hofgarten gedacht. Dieser befindet sich ebenfalls in der Nähe des Musikpavillons im Hofgarten und zeigt eine Szene aus dem Märchen „Der Froschkönig“ (siehe Foto Brunnen). Das Foto wurde im Jahr 1952 geschossen, ein Jahr vor dem Titelbild. Zu sehen sind die Prinzessin sowie der Froschkönig samt goldener, oder hier wohl eher grauer, Kugel. Im Hintergrund genießen ein paar Gartenbesucher das schöne Wetter, wie zum Beispiel zwei Frauen mit einem Kinderwagen oder ein Herr auf einer Parkbank.

Foto Brunnen

(Stadtarchiv/Stadtmuseum: Titelbild: Ph-25512, Foto Brunnen: KR-NE-448)

(Michelle Schäfer)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Der Froschkönigbrunnen hat keine Fontäne. Das habe ich nie verstanden und verstehe es bis heute nicht. Langweiligster Brunnen ever. Es ist einfach eine Skulptur in einem Wasserbecken. Warum?

  2. Aber wo sollte man so eine Fontäne einbauen ohne den stillen künstlerischen Gesamteindruck der Figur durch ein inferiores Wssertrara zu stören oder die Skulptur durch allmälichen Moosbefall zu beschädigen? Würde vielleicht auch unfreiwillig komisch ausschauen. Höchstens eine bescheiden sprudelnde Wasserquelle in der Art des Brunnens auf der anderen Seite des Pavillons, wo Wasser aus einem Fischmaul sprudelt. Das unaufdringliche Murmeln des Wassers ist eine feine akustische Freude wenn es rundherum still genug ist. Sowas könnte ich mir vielleicht vorstellen. Daß es einwenig plätschert.

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