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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Wer Wayss Es Diesmal?

Wer wayss es diesmal?

Nachdem Kollegin Fritz im September eine Häuseraufschrift zu diesem Wortspiel genutzt hat, kupfere ich aufgrund des Anhängers der Baufirma „Wayss & Freitag AG Meinong GmbH“ den Titel einfach hemmungslos ab. Die Zugmaschine trägt, wenn ich es richtig entziffern kann, einfach die Aufschrift „Bauunternehmung“, Fortsetzung wohl auf der Rückseite. Vermutlich befinden wir uns zeitlich in den 1920er- oder 1930er-Jahren. Und örtlich? Da stellt sich wieder die Frage: Was sind die Anhaltspunkte? Recht wenige, würde ich meinen. Ein Damm oder Abhang mit einem Einfamilienhaus drauf. Links davon wohl ein Kamin, der auf den ersten Blick an einen Jägerstand oder Wachposten erinnert. Und rechts lugt ein kleiner Teil eines Berggupfs hervor. Wohl ein Fall von „Entweder man kennts…“, oder?

(Ph-A-24837-054)

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare
  1. Der Hechenberg war auch mein erster Gedanke, mein zweiter, mit dem Spitzl auf der rechten Seite vielleicht doch nicht, gestern mit der 5er über die Reichenauer Brücke, von dortaus sieht er anders aus wie gewohnt und wieder ähnlich wie am Foto. Fast gleich. Die nächstgelegene Hangkante ist die von Amras Richtung Geyr Straße, Egerdachstraße und somit auf Roilo Territorium.

  2. Mein erster Gedanke war auch Pradl. Allerdings nicht die Hangkante die Herr Hirsch meint (Egerdachstraße vom „berühmten“ Dodlbichl südwärts), sondern die von mir schon mehrmals in verschiedenen Beiträgen erwähnte ehemalige Schottergrube im Bereich der heutigen Kreuzung Dr.-Glatz-Straße / Premstraße zwischen Burgenlandstraße (Südring) und Kaufmannstraße.
    Jetzt, nachdem Herr Hirsch in seinem Eintrag das Geschehen von sich aus in „mein“ Revier verlegt, getrau ich mich aus den Stauden!
    Die Schottergrube sieht man gut in der Umgebungskarte Innsbruck 1931
    https://hik.tirol.gv.at/?basemap=bm0&scale=18055.954822&centerx=1271027.602540749&centery=5984316.9587616&centerspatial=102100&category=Detailkarten_georef&map=1
    Übrigens: Auch der Lagerplatz der Baufirma Waiss & Freytag war ganz in der Nähe (Pacherstraße 20)

      1. Danke, Herr Hirsch, für die Mühen des Heraussuchens – was war das für ein Beitrag? Und ja, das kleine Haus habe ich auch nicht gefunden, auch nicht in den zur Verfügung stehenden Karten vor 1940.

        1. Beide Links finden sich in den untersten Kommentaren im „Premstraßen Beitrag“ https://innsbruck-erinnert.at/mit-kurt-reuter-1955-durch-innsbruck-vi/

          Die Suche nach dem nicht vorhandenen Haus wird mich, wie ich befürchte, wieder einmal nicht loslassen. Wenn man es am Luftbild im Beitrag https://innsbruck-erinnert.at/pradl-im-winter/ nicht schon sieht? https://postimg.cc/hXn9Pvdw .

          Was mich auch fasziniert, ist die Unbekümmertheit, wie man da in unmittelbarer Nähe von Häusern senkrechte Böschungen wegknabbert. Ist das so ein verfestigter Schotter? Er hat gehalten.

          1. „Pradl im Winter“ ist ein viel zu neues Foto. nicht bis zum Stadion gescrollt. Bitte vergessen. Ich wayss eben zu wenig.

  3. Herzlichen Dank für die spannenden Kommentare bzw. Auflösung. Da haben die wenigen Hinweise doch wieder einmal gereicht. Mal sehen, ob wir des kleinen Hauses Rätsel irgendwann auch noch lösen!

  4. Das rätselhafte Haus müsste an Stelle des Nordtraktes des heutigen Gebädues Premstraße 42 stehen. Es sieht äußerlich wie ein Haus aus, das um die Jahrhundertwende oder etwas früher gebaut wurde.
    Wenn man nun über das Krankenlager Pradl nach Westen schaut (https://digital.onb.ac.at/rep/osd/?10F57EF2 und https://digital.onb.ac.at/rep/osd/?11155F29) sieht man dort kein derartige Gebäude. Ich glaube, der Ort ist noch nicht gefunden; den Hechenberg (bzw. das Kirchbergerköpfl) sieht man von den Schottergruben bei der Höttinger Auffahrt genau so. Auch Böschungen am Bahnhof in Wilten wären mögliche Orte. Selbst bei den Arzler Schottergruben geht sich der Blick dorthin noch aus.—also weiter suchen?

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