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Von Oben

Von oben

Wenn einem ein Luftbild in die Hände fällt, dann sucht man sofort nach was Eindeutigem. Viel eindeutiger als Schloss Ambras geht es in Innsbruck und Umgebung nicht. Damit wäre schon einmal der Ort geklärt. Dennoch ist es immer wieder verblüffend, wie klein das Dorf Amras – wohl um 1930 ? – noch war.

Die Adern der meisten späteren Straßen sind schon deutlich zu erkennen. Interessanter ist dann schon die Frage, wie weit nach Westen die Aufnahme reicht. Nur zu erahnen ist der Tummelplatz, einer der beschaulichsten Gedenkstätten in Innsbruck. Interessant ist der konzentrische Hügel mit wechselvoller Geschichte am Paschberg.

Der Amraser See ist bestenfalls zu erahnen. Wenn wir uns etwas nach Westen wenden, sehen wir eine quadratische Gebäudeansammlung von unbekannter (?) Funktion. Südlich davon ist an Ansammlung von parallel gelagerten dunklen Hallen. Und welche Konstrukte folgen davon wieder im Süden?

Trotz der zahlreichen Punkte gibt es noch viel Weiteres auf dieser Luftaufnahme zu entdecken. Die alleinstehenden Häuser zum Beispiel.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Kreutz, Kr/Ne-4448)

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare
  1. Das Häuserviereck wird der Komplex der Konradkaserne sein. Von der Premstraße sieht man noch nicht viel. War anders bebaut. Alles jedenfalls älter als die berühmte Zeitmarke 40er Jahre Luftbild.

    Herr Roilo hat einmal das „Weiße Haus“ jenseits des Amraser Sees erwähnt. Hier glänzt so etwas auffällig herauf.

    Unterer Rand wäre heute etwas die Resselstraße. Der Wellblechflügel gehört zu einer F13 der ÖLAG-

  2. Bei den dunkel gedckten Gebäduen südlich der Kaserne könnte es sich ebbenfalls um Militärische Objekte handeln. Reste des Lazaretts? Wobei ich dachte, dass sich das westlich der Kaserne befunde hätte. Jedenfalls sind zwei solche Baracken am Südring noch im 1940ér Luftbild zu erkennen.

    Das weiße Haus jenseits des Amraser Sees ist liegt inder Flurbezeichnung „Bleiche“. Es ist das alte Armenhaus der Gemeinde und war bis Ende der 1970 Jahre bewohnt.

    Am westlichen Ende der P.W.Straße sieht man den ersten Aussiedlerhof von Amras, den Klotz-Hof.

    Interessant: Hier sieht man die Schlossstraße, die damals am Ende der Amraserstraße begann und eine Kehre ungefähr oberhalb der Blutstropfenkapelle (weißer Punkt, Bezug: Anderl von Rinn) hatte.

    Die einzige Verkehrsverbindung von Wilten nach Aldrans/Lans am Paschberg war somit damals die Iglerbahn (und der Bederlungerweg).
    Ganz vorne rechts sieht man übrigens Teile des große Steinbruchs.

    Der konzetrische Hügel ist der Waltherhof. Irgendwo habe ich einmal gelsen, dass Leopold Vietoris dort häufig seine Sommerfrische verbrachte.
    Das Schwimmbad südlich des Hauses ist heute noch erkennbar.

    Die Villa auf den Aldranser Feldern (heute Altersheim), die ich als Teil der Sendeanalge bis dato betrachtete hätte, schien schon vor Errichtung der Sender bestanden zu haben – oder wir sehen hier den Stnad knapp vor dem Aufstellen der Anlage (also um 1927), wofür auch spräche, dass Teile der „Stalingrad“ -Siedlung bereits stehen. Weiter südlich folgen Pradler Friedhof und Militärfriedhof, damals noch fast baumlos und natürlich ohne Sovietstern. Das L-förmige Wohnhaus am Südwestrand des Pradler Friedhofs (ich hab es als Jugendstilbau in ähnlicher Weise wie die Kasenre in Erinnerung) ist ebenfalls sichtbar

  3. Weitere Punkte, die herausstechen:
    Das helle Haus östlich der Conradkaserne an der Amraser Straße: Das ehemalige Gasthaus „Pradler Hof“ (jetzt ??).
    Das Haus am Ende der Amraser Straße (Beginn Tummelplatzweg bzw. früher Hohlweg): Das Lehrerheim.
    Östlich vom Schloss Ambras: Bad Egerdach
    Südlich vom Schloss Ambras auf etwa haben Weg nach Aldrans: Schwimmbad Schönruh

    1. Guten Abend, Herr Roilo,
      Das ehemalige Gasthaus „Pradler Hof“ hieß heute um 22,25 Uhr „Monaco’s“. Es könnte morgen wieder anders heißen und von anderen überdimensionierten schwarzen Limousinen angesteuert werden.

  4. Ein wirklich unglaubliches Foto mit höchst interessanten Kommentaren!
    Für mich erstmals ein Foto noch ohne der Häuserreihe östlich des Klotz-Feldes (Phil.Welserstr. 23-41 mit eigentümlicher Nummerierung).

    Hinter dem „Gitterle“ in der Geyrstrasse versteckt sich der Seewirt, – der Schupfen östlich dahinter ist ziemlich genau da, wo heute das DEZ-Hauptgebäude steht.
    Am Grabenweg allein das Seehüterhaus.

    Für mich überraschend auch die recht starke Besiedlung des Bichlwegs. Es zeigt auch, wie rigoros später die Autobahn durchgezogen wurde.

    Und nicht zuletzt: Die Panzing-Kapelle an der Kreuzung Amraser/Amrasersee-Straße ist ebenso deutlich erkennbar wie die allein stehende Fieberkapelle in der Wiesengasse – südöstlich davon die von Herrn Schönherr angesprochene Blutstropfenkapelle …

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