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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Urbane Tristesse

Urbane Tristesse

Dieses ungepflegte Ecke ladet nicht gerade zum Verweilen ein, geschweige denn zum Fotografieren. Ein Kleinwagen, der so abgestellt wurde, als hätte ihn sein Besitzer verloren, ein Schutthaufen und ein Gehsteig, der scheinbar im Nichts endet … Und doch hat sich ein Fotograf gefunden, um diese Gstett’n zu verewigen. Er hat dies auch noch im Auftrag der Stadt getan, denn die Aufnahme findet sich in der Fotosammlung des ehemaligen Pressereferates. Da fragt man sich doch warum? Wozu? Und überhaupt -wo sind wir da?

(StAI, Slg. Pressereferat)

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
  1. Ich schreie „DAS ISCHT KEIN kleinwagen!“. Sowas fuhren Geschäftsleute, leitende Angestellte und Ärzte. Sogar Zahnärzte.

    Wahrscheinlich projektiertes Neubauhoffnungsgebiet, endlich ein Idyll weniger.

    Warum muß denn alles aufgeräumt sein?

    Wenn sich bis Sonntag Abend keiner meldet, ist es weder Pradl noch Hötting.

  2. Der Kleinwagen ist ein „Weltkugel-Taunus“ von Ford. Baujahr irgendwann in den 1950ern.

    Irgendwie kommt mir dieses architektonische Kleinod bekannt vor, weiß aber nicht wo ich das hintun sollte.

        1. Oh – sehen Sie nicht den zugeschütteten Sillkanal?
          Rechts haben Sie die Hinterseite – pardon: Rückfront! – des Hauses Ecke Kapuzinergasse. Sie selbst stehen gewissermaßen auf dem östlichen Gehsteig der Zeughausgasse und haben das gesamte Zeughausareal hinter sich.
          Vorausgesetzt, ich irre mich nicht ganz gewaltig….!
          ,

  3. Oh – sehen Sie nicht den zugeschütteten Sillkanal?
    Rechts haben Sie die Hinterseite – pardon: Rückfront! – des Hauses Ecke Kapuzinergasse. Sie selbst stehen gewissermaßen auf dem östlichen Gehsteig der Zeughausgasse und haben das gesamte Zeughausareal hinter sich.
    Vorausgesetzt, ich irre mich nicht ganz gewaltig….!
    ,

    1. Ja, ich muß bekennen – da habe ich mich gewaltig geirrt. Gerade bin ich vom Spaziergang hinüber zurückgekehrt…. Das einzige was „stimmt“, ist das breite Garagentor….
      Jetzt warte ich nur auf den „Fink“-enschlag mit der richtigen Anschrift.

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