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Röthy & Wiedner

Röthy & Wiedner

Im letzten „Archivding“ Beitrag ging es um den Traumwagen Steyr Puch 700C oder besser gesagt um eine Werbebroschüre für selbigen. Ursächlich für deren Aufnahme in unsere Sammlung ist der Ort, an dem die Werbung zu bekommen war, das Autohaus Röthy und Wiedner. Wie unten noch erläutert war Selbiges aber nicht nur ein einfaches Autohaus, sondern erfüllte im Laufe der Zeit noch einige weitere Bedürfnisse des Alltages und Träume von Technik- und Maschinenbegeisterten. In den Innsbrucker Adressbüchern taucht das Unternehmen 1899 als Fahrrandhändler und -erzeuger zum ersten Mal auf. Im Laufe der Jahre kommen noch einige andere Geschäftsfelder dazu:

Verkauft wurden neben den Fahrrädern später Autos, Motorräder, Fahrräder, Nähmaschinen und landwirtschaftliche und industrielle Maschinen. Des Weiteren wurde dort emailliert, geschliffen, vernickelt, vergoldet, Fässer angemalt, Metalle gegossen oder gedreht und, wie könnte es für eine Autohaus anders sein, natürlich auch in der hauseigenen Tankstelle vollgetankt. Einige dieser Gewerke sind auch auf dem Briefkopf von 1913 zu sehen, welcher auch künstlerisch ansprechend gestaltet wurde.

Das Titelfoto zeigt die Firma in der Heiliggeiststraße in den 1950er Jahren mit dem schönen Steyr Puch Firmenschild – das Auto im Vordergrund ist wieder eine ganz andere Geschichte…

Die Firma ist später an die Hallerstraße bzw. den Schusterbergweg übersiedelt, wie dem Plakat von 1986 der Stunt Driver zu entnehmen ist. Wann genau das Autohaus aufgelassen wurde, konnte ich leider nicht mehr eruieren, aber diesbezüglich kann uns bestimmt jemand unserer LeserInnen weiterhelfen, oder?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck Fir-1191_1, KR-NE-806, Pt-7478)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Sohn des Hauses?!

    STECKBRIEF Wilfried WIEDNER

    Geboren am: 11. Februar 1949 – Innsbruck / Tirol
    Beruf: Audi Fahrtechnikinstruktor
    Erste Rallye: 1975 (Fiat 124)
    Letzte Rallye: Semperit Rallye 1992 – Unfall (Toyota Celica GT 4WD)
    Beifahrer: Franz Zehetner, Stefan Eichhorner, Ruben Zeltner, Alois Felser
    Fahrzeuge: Fiat 124 Abarth, Lancia Beta Montecarlo, Fiat 131 Racing, Audi Coupe GT, Audi 80 Quattro, Audi Quattro A2, Mazda 323 Turbo 4WD, Peugeot 405 Mi16, VW Golf GTi 16V, Toyota Celica GT 4WD

    Größte Erfolge: Gesamtrang 2 Argentinien Rallye 1985, Österreichischer Rallyemeister 1985, Vizestaatsmeister 1980, 1984, 1986, 1988 & 1991, viele Gesamtsiege in Österreich

    Motorsportkarriere: Beginn 1975 im Fiat 124, erster Gesamtsieg bei der Lauriacum Rallye 1978 (Lancia Beta Montecarlo). Rallye ÖM 1980 & 1981 auf Fiat 131 Racing mit dem Vizemeistertitel 1980, ab 1982 bis 1986 Fahrer der MIG Linz auf Audi 80 Quattro und Quattro A2. Höhepunkt das Jahr 1985 mit dem Staatsmeistertitel (5 Gesamtsiege) und Platz 2 beim WM Lauf in Argentinien. 1986 weiterer Angriff auf den Titel (5 Siege bei den ersten 6 Rallyes), der jedoch durch einen heftigen Unfall im neuen Audi 200 Quattro bei der Steiermark Rallye verhindert wurde. Den Titel sicherte sich Teamkollege Georg Fischer im Gr. A Coupe Quattro. 1987 der Wechsel ins KIKA Mazda Rallye Team mit einigen technischen Problemen am Mazda 323 Turbo 4WD im Premierenjahr. 1988 mit neuem Copiloten Ruben Zeltner Vizestaatsmeiter (3 x Zweiter Gesamt Lavanttal, VARTA und Steiermark Rallye 1988), heftiger Unfall jedoch beim Finale, der Semperit Rallye. 2 Jahre Pause bis zum Comeback bei der Semperit Rallye 1990 im Peugeot 405 Mi16 (mit Co Stefan Eichhorner auf Gesamtrang 6), 1991 Vizestaatsmeister im VW Golf GTi 16V, und 1992 Endrang 4 der ÖM auf Toyota Celica GT 4WD – schwerer Unfall beim Finale, der Semperit Rallye 1992 und Karriereende.

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