Portrait eines Mastens
In der Fotografie-Geschichte gibt es viele Foto-Genres. Eines davon ist das Portrait. Man denke beispielsweise an Philippe Halsmann mit seinen „Jump Pictures“. Da gibt es ja auch einen traurigen und interessanten Innsbruck-Bezug, aber das ist eine andere Geschichte. Und diese verdanken wir dem unermüdlichen Martin Pollack.
Portraitiert wurden schon Viele. Eigentlich Alle. Wir Alle, wenn wir an unsere Reisepässe (mit Schrecken) denken.
Für Strom(?)-Masten gilt das weniger. Die brauchen eigentlich keinen Reisepass.
Das führt uns zur Frage der Aussage dieser Aufnahme. Oder geht es um die Brunnensäule ohne Brunnenfigur? Oder um den Schäferhund? Oder um das Verkehrszeichen? Oder um was sonst?
Und wo?
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-34.599)
könnte der Brunnen in Igls visavis des Ägidihofes sein am Weg zur alten Kofel-Talstation
Nicht nur könnte, sondern ist. Auf den Luftbildern bis 1958 sieht man das Haus mit dem Eck im Dach und dem Kamin dahinter samt dem Mast. Nur die Straße ist asphaltiert.
https://postimg.cc/YhHQzjW5