Nachschlag für die Auto-Freaks (II)
Bei dem Anblick kann man schon große Augen bekommen (so wie der junge Mann links im Bild). Schließlich war der von Marcello Gandini (1938-2024) entworfenen Lamborghini Marzal nicht einfach irgendein Sportwagen, sondern ein aufsehenerregender Prototyp mit Flügeltüren und Dach aus Glas. Die Produktion kostete laut TT „nur“ 1,2 Millionen Schilling (das entspricht rund 600.000 Euro). Mittlerweile ist der Wagen mehr als doppelt so viel Wert (2011 erzielte er bei einer Auktion 1,5 Millionen Euro).

Vom Lambo wechseln wir hinüber zum Basiluro Silver Fox, der ebenfalls in Italien, und zwar vom Turiner Karosseriebauer Officine Stampaggi Industriali, entworfen und gebaut wurde. Im Gegensatz zum Marzal war er nicht für die Straße, sondern für die Rennstrecke gedacht. Aber auch er sollte ein Unikat bleiben – und der Traum vom Antritt in Le Mans erfüllte sich (leider) auch nicht.

Nicht ganz so extravagant, dafür aber „very elegant“ präsentierte sich der Stand der österreichischen Generalvertretung für Jaguar & Daimler. Der brandneue Jaguar 240 rechts im Bild war zudem ein echtes Schnäppchen, zumindest für unsere Verhältnisse. Denn heute wird man für die umgerechnet 48.000 Euro kaum einen neuen Jag bekommen …

Bei der 2. Internationalen Renn- und Sportwagenschau durfte Otto Mathé (1907-1995) natürlich nicht fehlen. Bei seinem Stand gab es nicht nur den berühmten „Fetzenflieger“ (vorne im Bild) und den Porsche Typ 64 zu sehen, man konnte sich auch gleich über Mathés Additive infiormieren …

(StAI, Fotos Richard Frischauf)