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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Innsbrucker Häuser – XVI

Innsbrucker Häuser – XVI

Heute schauen wir uns wieder einmal ein Haus an und zwar von hinten. Es ist auf jeden Fall alt. 18. oder 19. Jahrhundert? Vielleicht auf einem älteren Vorgänger aufgebaut? Vielleicht war es ein Bauernhaus.

Eine stattliche Mauer ziert die Grundgrenze. Auch diese verweist auf ein beachtliches Alter.

Das Nachbargebäude rechts hat ebenso kleine Fenster und dürfte mehrere Ausbaustufen erlebt haben. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass die Häuser einen leichten Hang zu Feuchtigkeit haben. Und auch niedrige Raumhöhen.

Und im Hintergrund erkennen wir eine Halle oder ein sonstiges enormes Gebäude. Vielleicht eine Fabrikhalle. Aber E plus zwei? In Innsbruck?

In der niedrigen Halle vor unserem heutigen Titel-Haus lesen wir den Schriftzug „elbahnen“. Man darf davon ausgehen, dass hier keine Rodelbahnen beworben werden, sondern Kegelbahnen. Eine gesellige Einrichtung, die früher in vielen Gasthäusern für Unterhaltung der Gäste und Erhaltung der Wirte sorgte.

Nun kommt etwas, was Sie so richtig überraschen wird: Die Frage nach dem „Wo?“

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-7238)

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare
  1. Gell, romantisch wars schon in der näheren Umgebung von „Fridolin Kristallers Ehekarren“, als die Straße noch an dieser Seite des Hauses vorüberführte in Richtung Nordosten.
    Im Bannkreis dieses Winkels zu wohnen – na ja, die Erinnerung vergoldet es wahrscheinlich.

    1. Der Winkel…ein goldener, gell? Die ins Blickfeld ragende Verheißung der dortigen elbahn ließ Erinnerung an geübtes Vergnügen anspringen. Ich hör es sogar. Oder ich irre mich.

    2. Wenn man bedenkt, dass sich durch diesen Schluff der ganze Verkehr Pradlerbrücke – Reichenau in beiden Richtungen zwängte, inklusive dem „B“!!!

      1. Ja – und wenn man bedenkt, daß das mit dem ganzen Verkehr über dieses Straßl und der Bushaltestelle schon wieder (+ -) 100 Jahre her ist – und daß dieses Foto vor ca 50 Jahren gemacht wurde…
        Gell, Herr Roilo

    3. Pst, Herr Morscher – und es bleibt natürlich ganz unter uns! – das ist nicht die HINTERseite des Hauses, sondern – natürlich! – der Eingangsbereich. Erst die neue Straßenführung bekam die Hinterseite des Hauses (mit enspechendem „Kabinett“-Anbauten)zu sehen – von der „Stadt“ kommend.
      Nichts für ungut, gell – aber um Herrn Hirsch zu zitieren (Imma dat…usw.)

  2. Hm. Ich glaube schon dass das die Rückseite des Hauses war. In meiner Erinnerung war auf der Vorderseite die Reichenauer Straße. Mit den entsprechenden bis Oberleitungen für den B. Im Haus nebenan war eine Schlosserei (irgendwas mit …..moser). Wir hatten riesigen Spaß durch das Haus von der Schmuck Gasse aus in die Reichenauer Straße zum Moll Haus zu gelangen. Wir würden immer von der Hausfrau verjagt, da der Weg ja fast durch das Wohnzimmer des Hauses führte.
    Das große Haus im Hintergrund ist die damalige Renner Schule für Mädchen. Im Keller derselben war die Jugendherberge. Und die Kegelbahn ist auch schon etwas neuer, da die alte direkt am goldenen Winkel angebaut war und ich dort noch Kegelbua war. Ist aber eine schwache Erinnerung, da auch noch ein großer Gastgarten mit riesigen Kastanienbäumen war.

  3. Ah, das ist schön, wieder einmal von einem „Mann“ zu hören! Was? So ein Lauser waren Sie. Nun, ob Vorder- oder Hinterseite… da schauen wir an besten die Hausnummern an. Diese werden ja an der Vorderseite angebracht. Und zwar vom Beginn der Straße entlang links die ungeraden und rechter Hand die geraden Nummern.
    Dieses Haus stand nicht mehr an der Schmuckgasse – die hörte schon etwas westlich davon auf – sondern an der a l t e n S t r a ß e n f ü h r u n g der Reichenauerstraße und hatte die (ungerade!) Hausnummer 7 – und der östliche Teil mit der damaligen IVV-Werkstatt die Hausnummer 9. Und Hausnummern sind ja „vorne“ , auf die Vorderseite des Hauses bezogen.
    Klar – so wie auch mein Vater war auch Ihre Frau Mutter nicht aus Innsbruck gebürtig, sondern aus Niederösterreich, wenn ich mich recht erinnere. Und der „Durchbruch“ der aktuellen Straßenführung war in den 30-er Jahren. Also für Sie „immer schon“…
    Gell, Sie sind mir nicht böse wegen dieser Korrektur!

    1. Überhaupt nicht böse. Siehe späteren Kommentar von Herr Roilo. Aber als Kind kannte ich eben nur die Schmuck Gasse und die Reichenauer Straße. Und dazwischen eben die gezeigten Gebäude. Wobei mich die Schlosserei auch interessiert. Aber ich suche noch….Und ja, meine Mutter kam aus NÖ, bzw eigentlich aus Wien. LG. Kurt

  4. Unbestritten ist, dass wir hier das Haus Reichenauerstraße 7 vor uns haben, an dem östlich das Haus Nr. 9 angebaut war. Über beide Häuser hatte ich schon in einem anderen Beitrag eine längere Unterhaltung mit Frau Stolz!
    In den 30-er Jahren erfolgte aber nicht der „Durchbruch“, sondern lediglich der Abriss des Hauses Pradlerstraße 7, wodurch der Beginn der Reichenauerstraße verbreitert werden konnte. Die anschließende Engstelle zwischen Reichenauerstraße 7 und 8, die man auf dem Titelfoto sieht, bestand bis lange nach dem Krieg, hier fuhr auch der B in beiden Richtungen. So gesehen war also bis zum „Durchbruch“, also der Begradigung der Reichenauerstraße und damit der Beseitigung dieser Engstelle, die Südfront der Häuser 7 und 9 die Vorderseite.

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