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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Ende Vom Gelände

Ende vom Gelände

Am 1. Dezember des Jahre 1995 war es so weit – der neu gestaltete Straßenzug Marktgraben – Innrain – Bürgerstraße war fertiggestellt und wurde mit einer Fahrt der Straßenbahnlinie 1 offiziell eröffnet. Die Neugestaltung des „Ringes“ rund um die Altstadt sollte zur Entlastung vom Autoverkehr und zu einer höheren Lebensqualität in der „City“ beitragen, wie im Innsbruck informiert vom Jänner 1996 zu lesen ist. Das Projekt kostete rund 200 Millionen Schilling, wobei in diesem Gesamtpreis auch noch eine Neugestaltung von Burggraben und Museumstraße inkludiert waren.

Am Tag der Eröffnung gab es Gratis-Fahrten auf den Linien O und 1, sowie eine Eröffnungsfeier inklusive Sternmarsch der Musikkapellen und Segensworten von Abt Raimund Schreier. Die Feierlichkeiten fanden am Busparkplatz vor er Musikschule statt, der ebenfalls Teil der Neugestaltung war. (Man beachte das prominent in der Mitte platzierte „Raus aus der EU“ Plakat der KPÖ – wohlgemerkt sind wir hier zeitlich erst knapp ein Jahr nach Eintritt in selbige.)

Mit diesem Van Staa-Innenstadt-Fanfoto endet auch diese kleine Serie zum Neubau des Areals, die uns über mehrere Wochen begleitet hat. Ob er das T-Shirt jemals getragen hat?

(Ph-26198 – 26200)

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  1. Tatsächlich war die treibende Kraft hinter dem für damalige Verhältnisse herrlich radikalen „Verkehrskonzept 1989“ u.a. der links hinter van Staa zu sehende spätere Stadtrat Gerhard Fritz und die hier nicht zu sehende, aber sicher nicht weit weg weilende spätere Stadträtin Uschi Schwarzl. Ein Musterbeispiel für konstruktive Oppositionsarbeit.
    Diesem leider nie vollständig, aber zumindest in weiten Teilen umgesetzten Konzept verdanken wir neben dieser damals ersten Neubaustrecke der Straßenbahn seit Jahrzehnten auch die Parkraumbewirtschaftung und etwa die Tatasache, dass die Museumstraße heute keine vierspurige Einbahn für eine Autolawine mehr ist, und viele andere Maßnahmen mit dem Ziel, die Innenstadt von der privaten Automobilie zu heilen. Heute gilt es, das im Zuge der Mobilitätswende furtzuschreiben mit dem Ziel der „Autofreien Innenstadt“. Ich bin sehr zuversichtlich, dass das gelingen wird.

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