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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Ein Einsamer Stinker

Ein einsamer Stinker

Eine klassische Ansicht gegen Süden. Erst auf den zweiten Blick sieht man, dass der Fotograf eigentlich keinen der klassischen Standorte gewählt hat. Wir sehen die Universitätsbrücke, nicht die Brücke in die Altstadt.

Die erste Datierung könnte vom Bestehen des Buchhofs am Bergisel herrühren. Eine große Schanze sieht man dort auch noch nicht, vielleicht erahnen wir einen Vorläufer.

Von Hötting aus können wir im Vordergrund wie im Hintergrund so allerlei entdecken, was uns auch bei der näheren Datierung hilft.

So weit ein richtiges, nostalgisches Winteridyll. Aber da stört uns etwas. Nämlich der schwarze Stinker links hinten. Aber was für ein Unternehmen hat die Luft so verpestet?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-34.604)

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare
  1. Am „EWI“ Hochhaus sitzt bereits das heutige Dach, somit sind wir bereits in der Nachkriegszeit. Die Sprungschanze wird noch aus den 30ern stammen, die Schanze von 1964 steht noch nicht. Die Datierung geht bestimmt genauer. Im Hintergrund könnte der Oberhammer in St. Bartlmä eingesetzt haben.

  2. Die „Medizinische“ steht noch im Rohbau. Frühe 50er. Man sieht fast keinen Neubau. Am Bergisel ist noch jede Menge Bauland frei. Nicht mehr vorhanden zu sein scheint das niedere Gebäude mit der schwungvollen Kaminstütze rechts vorne, ich ordne es dem Botanischen Garten zu, mit Entschuldigungsbitte eines Unhöttingers.

    Die enorme Rauchwolke kommt aus der Gegend des Adambräu, könnte aber auch aus dem Schlot bei der Wäscherei Schindler stammen. Jedenfalls waren solche Qualmeskapaden ein Ausnahmephänomen. Vielleicht eine defekte Befeuerungsanlage, zu wenig Luft, zu viel Öl, nasser Koks, oder, damals noch möglich, Müll, Putzfetzen…

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