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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Der Siebte Sieg

Der siebte Sieg

In Zeiten der Hahnenkammrennen und der bevorstehenden Olympischen Spiele, bei denen nur Podestplätze zählen, ist diese historische Urkunde aus dem Jahr 1932 ein eindrucksvolles Zeugnis für den damaligen Sportgeist, nämlich dass allen Athletinnen und Athleten Anerkennung für ihre Leistung gebührt. Es heimsten nicht nur die drei Erstplatzierten Ruhm und Ehre ein, sondern auch Karl Höfner wurde mit seinem 7. Platz als Sieger bezeichnet.

Am 13. März 1932 trug der Deutsche Turnverein Innsbruck seinen diesjährigen Schneelaufwettkampf für Mädchen und Jungen im Gebiet Patscherkofel – Lans aus. 58 Wettläuferinnen und Wettläufer nahmen in jeweils drei Gruppen teil. Die Gruppe der Turner (Ober-, Mittel- und Unterstufe) absolvierte die 5-Kilometer-Strecke mit einem Höhenunterschied von 1106 Metern vom Patscherkofel-Schutzhaus über Heiligwasser bis Lans. Eine weitere Wettkampfstrecke über 3 Kilometer mit 400 Metern Höhenunterschied führte die Jugendlichen bis 17 Jahre von Heiligwasser nach Lans. Das gemeinsame Ziel aller Läufergruppen war in Lans.
Abgesehen von einigen Brettel- und Stockbrüchen verlief der Wettbewerb ohne nennenswerte Unfälle.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Bi/k- 1343, 1932)

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  1. Und der Entwurf – lese ich richtig „F. Berger“ – der Maler und Graphiker Fritz Berger, der im Krieg ein Auge und – ich glaube – auch eine Hand verloren hat?

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