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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Das Sportliche Viertel

Das sportliche Viertel

Gemeint war damit das Gebiet um das Eisstadion und die Tivoli-Anlagen. Im Jahr 1976 wurde es um das Sportzentrum Wiesengasse erweitert. Zum bestehenden ehemaligen Wackerplatz kamen zwei weitere Fußballplätze dazu – mit insgesamt 18.000 m² Spielfläche und den notwendigen Räumlichkeiten. Mit dem Sportgebäude im Westen hielt auch ein „Hauch von Olympia“ Einzug. Das Fertigteilhaus diente den Sportler:innen und Funktionär:innen zuvor als Empfangsgebäude des Olympischen Dorfes. In dem 50 Meter langen, ebenerdigen Bau in der Wiesengasse wurden zwölf Umkleidekabinen, die Kantine und die sanitären Anlagen untergebracht. Für die entsprechende Beleuchtung sorgte eine umfassende Flutlichtanlage mit 12 Masten.

Um den Rasen vor der Witterung und den Auswirkungen der starken Beanspruchung zu schützen, wurde ein Grasvlies eingesetzt, das als synthetische Schutzmatte über die Grassamen und die empfindlichen Pflanzenteile gelegt wurde. Auch beim Unterbau ging man neue Wege. Eine tiefliegende Kiesschicht sowie zusätzlichen Schichten mit Düngemitteln und verschiedenen Zusätzen angereicherte Schichten sorgen für optimale Verhältnisse. Eine automatische Beregnungsanlage gewährleistete eine gleichbleibende Feuchtigkeit.
Die perfekten Bedingungen für Trainings- und Wettkampfspiele waren somit geschaffen.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-16069, 1976)

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