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Das Kann Nicht Innsbruck Sein! –VIII

Das kann nicht Innsbruck sein! –VIII

Hinterhöfe haben so ihren Reiz. Ruhig, versteckt und viel zu entdecken. In diesem Fall sehen wir in der Bildmitte einen Ausleger eines Baggers. Da fragt man sich, ob dieser schon fachgerecht abmontiert wurde. Immerhin macht der Hydraulikschlauch einen recht traurigen Eindruck. Viel mehr Spuren gewerblicher Nutzung lassen sich aber nicht ausmachen. Ein LKW, ein einfacher Flaschenzug und ein kleines Holzhäuschen, das so alles von Abortgrube bis Werkzeuglager sein könnte.

Entweder sind wir bei einer Baufirma oder bei einer Schlosserei zu Gast. Wohl in den recht späten 1950er Jahren oder knapp danach. Keine Ahnung, warum ich das so einschätze, aber bis zum Beweis eines anderen Datums bleibe ich dabei.

Doch zurück zum Ausgang: In Innsbruck kann sich diese Szenerie sicher nicht zugetragen haben. So ungeordnet kann doch kein Hinterhof sein. Oder vielleicht doch?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Ph-3743)

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare
  1. Das helle Haus im Hintergrund steht am Anfang des Dr.-Sigismund-Epp-Wegs, der vermeintliche Hinterhof war dann wahrscheinlich die Schlosserei (?) am Inn.

  2. Das dürfte die ehemalige Schlosserei Weidacher sein, hier steht heute das Gebäude oder besser gesagt der Spielplatz des Bäcker Ruetz in Mariahilf

  3. Ich hab mir die Luftbilder bis 1986 angeschaut wo die Schlosserei noch immer zu sehen ist, zusammen mit dem dahinter gelegenen Mariahilfer Kirchenwirt, den es noch einige Zeit gegeben hat. Aus dieser Zeit stammt das Foto aber sicher nicht. Dagegen spricht der damals schäbige Bauzustand des Hauses mit dem Schrägdach rechts neben dem weißen Haus und der altertümliche LKW, der dort wahrscheinlich abgestellt und nicht geparkt worden ist. Der Bagger ist immerhin schon ein moderner Hydraulikbagger, Mindestens 60er Jahre mit Nähe 70er, sogar 1976 sieht das schräge Dach noch original aus?

  4. Zur Datierung: Die Häuser des sogen. Mariahilfparks stammen aus den frühen 70er Jahre, so auch die an ihnen entlangführende Uferpromenade. Ab diesem Zeitpunkt befand sich vor dem Schlossereibetrieb – ich glaube, es war ein Autoschlosser – ein Kinderspielplatz, der unmittelbar an das Gebäude, wie man es am Foto sieht, anschloss. Aufnahme des Bildes könnte man also mit den 70ern nach oben begrenzen.

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