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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
100 Mal Gesehen…

100 Mal gesehen…

… und doch immer wieder interessant. Naja, zumindest für die Bewohner Wiltens. Und für die Eisenbahn-Freaks. Und für Frau S., die vielleicht vermutet, dass ich eine falsche Spur legen würde. Ich doch nicht. So was macht doch ein anständiger Mensch nicht. Eben.

Wir blicken auf das Wilten vom Westbahnhof und östlich davon. Apropos Westbahnhof. Ich wundere mich, dass dieser wie auch jetzt wieder von der ÖBB bei jeder Erneuerungswelle vergessen wird. Barrierefrei wie im 19. Jahrhundert.

Die Egger-Lienz-Straße ist der zentrale Bezugsort unserer Aufnahme. Da wurde das Stadtbild in den letzten Jahren brachial verändert. Aber es scheint niemanden zu stören. Außer mir. Und vermutlich 90 % der Innsbrucker Bevölkerung.

Bevor ich Sie die weiteren Entdeckungen machen lasse, möchte ich auf ein interessantes Detail hinweisen: Führt da am östlichen Ende des Westbahnhofes ein mehr oder minder gemütlicher Fußweg über die Geleise?

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck; Kr/Ne-6424)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Sagen Sie einmal, was fällt Ihnen ein??? „Schlafende Hunde“ zu wecken – das „tut niemals kein Gut nicht!“, wie eine alte Dame in den 50ern sehr richtig (und deutlich!) sagte.
    Jubeln sie doch über dieses bauliche Kleinod, den Innsbrucker Westbahnhof, den die Bomben um keine 15m verfehlt haben! Anderswo würde man sich alle 10 Finger ablecken, wenn man so ein Gebäude noch hätte.
    Außer in Bad Ischl vielleicht. Da dürfte es einen Doppelgänger geben – oder???
    Vielleicht weiß jemand Näheres darüber?

    1. Liebe Frau Stepanek,

      Die Würde des Westbahnhofs ist unantastbar!! Aber es wäre keine Neuerfindung des Rades, wenn man daneben – wie aktuell in Völs – was Barrierefreies machen würde. Ich kenne einen Rollstuhlfahrer, der neben dem Westbahnhof arbeitet, aber bis zum Hauptbahnhof fahren muss und dann umständlich retour. Das ist nicht mehr zeitgemäß.
      Mich eines Aufrufs zur Zerstörung des Westbahnhofes zu bezichtigen….
      Beste Grüße,
      Lukas Morscher

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