Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 52_Auflösung
Der Künstler Karl Jenewein hat dieses Gebäudeensemble noch vor dessen Abriss zeichnerisch festgehalten. Rechts unten ist das Aquarell signiert und datiert. Am Passepartout findet sich der handschriftliche Vermerk: Schnaller Haus u. Stadl. Abgebrochen 1911.
Entgegen dieser Notiz berichteten die Innsbrucker Nachrichten vom 30. Mai 1912, dass mit den Abbrucharbeiten an dem alten baufälligen Haus mit seinem hölzernen Abortanbau bereits im März 1912 begonnen worden ist. Schon Ende Mai desselben Jahres konnte der Bauherr Johann Schnaller die Firstfeier für den Neubau in der Jahnstraße 22 feiern.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-28879, 2002)
Das von der Firma Jakob Norer errichtete Wohnhaus hat sich sein charakteristisches Erscheinungsbild bis heute bewahrt.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Bi-1275, 1908)