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Zwei Spätgotische Adelssitze

Zwei spätgotische Adelssitze

Unweit dem Mühlauer Hauptplatz, am Sternbachplatz, stehen zwei mit einem Torbogen zusammengebaute adelige Ansitze, die zu den interessantesten, aber auch unbekanntesten Tirols zählen: Grabenstein und Rizol.

Ersteres ist auf obiger Ansichtskarte zu sehen, ein gut erhaltener spätgotischer Ansitz, der 1504 erstmals urkundlich erwähnt wird. Er liegt gleich neben der Brücke über den Mühlauer Bach, der im Mittelalter Eisenhämmer antrieb, unter anderem zur Herstellung von Turnier- und Prunkharnischen. So wurden in diesen Werkstätten 17 der 28 Bronzestatuen der Innsbrucker Hofkirche gefertigt.

Die Ansitze wechselten mehrfach den Besitzer, lange Jahre gehörten sie der Familie Sternbach, deren bekanntestes Familienmitglied Therese von Sternbach (1775-1829) war, eine Tiroler Freiheitskämpferin während des Tiroler Volksaufstandes von 1809. Südlich der beiden Ansitze befindet sich ein 4,5 Hektar großer barocker Park, umgeben von Mauern und damit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

(Foto: Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph-7099)

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