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Spiel, Satz Und Sieg

Spiel, Satz und Sieg

So heißt es bekanntlich im Tennis. Und wie heißt die Örtlichkeit, die wir hier sehen? Und wer spielte hier? Und von wann bis wann konnte man hier siegen (und verlieren)? Fragen über Fragen. Aber auch Fragen sind Sätze.

(Foto: Privat)

Dieser Beitrag hat 17 Kommentare
  1. Wenns der Herr Roilo nicht weiß, kanns schon einmal nicht Pradl sein (Arbeitshypothese).

    Ein schmuckloses Haus mit – kaum hält man eine Steigerung für möglich – mit noch schlichterem Anbau, nur die schöne Hauskante mit dem Sims warnt davor, das Gebäude zu unterschätzen. Und wer braucht da um Himmelswillen einen Tennisplatz? Schüler? Schülerheim?
    Das Luftbild anno 40 such ich jetzt aber nicht Planquadrat für Planquadrat ab. Oder doch?

  2. Mangels näherer Anhaltspunkte ein sehr schweres Rätsel!
    Auf Anhieb konnte keine Lösung gefunden werden.

    Bisherige Überlegungen:
    Das Gebäude ist von der Architektur her kein klassisches Zinshaus, sondern dürfte aus der Zeit vor 1850 stammen.
    Auf den ersten Blick macht es den Eindruck eines recht großen Gebäudes wie Kaserne, Schule, Kloster oder Palais. Die Straßenfassade dürfte prächtiger gestaltet sein als dieser trostlose Hinterhof.
    Tennis war früher ein sehr elitärer und teurer Sport, was auf einen wohlhabenden oder sogar adeligen Besitzer hindeuten könnte…..
    Das schmale lange Stöcklgebäude ist jedenfalls sehr auffällig und müsste aus der Luft zu lokalisieren sein, das Luftbild von 1940 systematisch abzusuchen, erscheint mir jedoch aktuell zu schwierig und mühsam….
    Möglicherweise ist das Haus im Franziszeischen Kataster leichter zu finden, weil es 1856 viel weniger Häuser gab….

  3. Danke für das Prädikat „schweres Rätsel“. Angesichts des fast erschreckenden Ausmaßes an Wissen, das Sie alle hier Tag für Tag an den Tag legen, bin ich inzwischen schon fast überrascht über jedes Bilderrätsel, das Sie nicht innerhalb einer Stunde gelöst haben. Dass dieses nun schon über 7 Stunden hält, freut mich außerordentlich! Ich wünsche noch viel Rätselfreude!

  4. Ist es vielleicht die Klosterkaserne gegenüber der Jesuitenkirche? Zumindest wäre dort im westlichen Hof Platz für einen Tennisplatz gewesen…

  5. Kaserne mit Vorhängen und Blumenstöcken an den Fenstern – nicht einmal in Österreich.

    Bei der Klosterkaserne hat es übrigens tatsächlich einen Tennisplatz gegeben. Ganz hinten im Eck hinter dem nördlichen Sendemasten. Ein ruhiges Plätzchen, hab mich wenn ich Wache gehabt habe, dorthin zurückgezogen (man ist damals mit scharfer Waffe im Stadtzentrum herumgegangen, auch wenn es eine Mauer gegeben hat, ein plötzlich verrückt gewordener hätte da einiges anrichten können. Aber damals waren alle brav.

  6. Ich zitiere Josef Auer: „Das Gebäude ist von der Architektur her kein klassisches Zinshaus, sondern dürfte aus der Zeit vor 1850 stammen. Auf den ersten Blick macht es den Eindruck eines recht großen Gebäudes wie Kaserne, Schule, Kloster oder Palais. Die Straßenfassade dürfte prächtiger gestaltet sein als dieser trostlose Hinterhof.“ und später „Die Bäume im Hintergrund könnten zum Hofgarten gehören“. Wenn man den Hofgarten in seiner gesamten Ausdehnung betrachtet, dann ist die Lösung nicht mehr weit.

  7. Auf dem 1940er Luftbild gibt es hinter dem Gebäude, in dem sich jetzt das nepalesische Restaurant Himal befindet, aufgrund der umgebenden Bebauung eine Art Innenhof. Zwei Seiten davon werden durch Trakte der ehemaligen Klosterkaserne gebildet, die aufgrund des Schattenwurfs auf dem Orthofoto eindeutig einen deutlichen Höhenunterschied aufweisen. Dann müsste aber der niedrige Schenkel auf der linken und nicht auf der rechten Seite des Rätselfotos angeordnet sein. Ist es etwa möglich, dass dieses Bild seitenverkehrt wiedergegeben ist – oder habe ich einen Knopf im Hirn?

  8. Könnte im Hof der heutigen Landesbaudirektion sein.
    auf dem Luftbild von 1940 ist da zwar keiner zu sehen, aber Gebäude, Büsche und Bäume stimmen.

  9. Am Luftbild von 1947 kann man mit viel gutem Willen den hellen Fleck erkennen. Die schöne Strukturierung mit Sims und Pseudoeksteinen (fachmännisch heißt das?) ist – wenn, wie ich glaube, das R#tsel gelöst ist – irgendwann einer Fassadenerneuerung zum Opfer gefallen.

    Meine Fantasie, die mich schon öfter in die Irre geführt hat, vermutet im Mini-Wimbledon einen lieu du récréation der damaligen Besatzer ;-).

  10. @Markus Unterholzner: Stimmt genau, das ist des Rätsels Lösung! Zumindest auf die der Frage nach der Örtlichkeit. Auf die Frage, von wann bis wann es diesen Platz gab, haben wir auch (noch) keine Antworten. Vielleicht Sie, Herr Schönegger?

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