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Rätselkaskade

Rätselkaskade

Diesmal geht es nicht um ein einzelnes Gebäude, sondern um mehrere Gebäude. Eigentlich geht es darum, wo keine Gebäude stehen. Das ist insofern interessant, weil schon in den späten 1930-er Jahren diese Außenwände gerne als großflächige Werbemöglichkeit genutzt wurden.

Heute gibt es kaum mehr Baulücken, zu groß ist das wirtschaftliche Interesse der Bauträger.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: alle Ph/A-24.375)

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare
  1. Wieder mal ein paar schwere Brocken, Lukas. 😉

    Die leichteren davon versuche ich mal aufzulösen:
    Das dritte Bild ist die Leopoldstraße kurz vor der Egger-Lienz-Straße, Blickrichtung Süden.
    Die Seilerei Tröger&Zehm war dort noch bis zur Jahrtausendwende(?) ansässig.

    Bild 4 zeigt mE die Amraser Straße bei der Kreuzung mit der Lindenstraße.

  2. Ich glaube, das letzte Bild zeigt die Rudolf-Greinz-Straße, erkennbar an der Wendeschleife der Linie 3 (Gleis erkenne ich zwar nur eines, aber die Fahrleitung lässt auf eine Weiche schließen), die sich vor deren erster Verlängerung nach Amras (die zweite folgte 2010) von Oktober 1941 bis September 1965 dort befand.

    Das vorletzte Bild zeigt definitiv die Leopoldstraße, erkennbar an der eingleisigen Tramstrecke. Die wurde im Lauf der Jahre von den Linien 3, 4 und 6 teils gleichzeitig befahren. Definitiv deswegen, weil auch ein „Achtung Schranke“-Schild zu sehen ist und sich in der Leopoldstraße eine von nur zwei Niveaukreuzungen zwischen Vollbahn und Tram im ganzen Netz befand. Die andere war weit draußen in Loretto bei Hall.

    Alles lang vor meiner Zeit, übrigens. Ich kenne das nur aus alten Fotos.
    Bei den anderen muss ich leider passen.

    1. Nein, Manni.
      Am vierten Bild sieht man die Endstelle Lindengasse vor der Verlängerung zur Greinzstraße.
      Das Haus links mit den zwei Erkern und den Werbungen auf der Feuermauer ist Amraser Straße 45.

  3. Bild 2: Körnerstraße, Blick westwärts zum Rapoldipark, evt. sieht man hinter Baum was vom Gaswerk hervorlugen.
    Das Eckhaus mit dem Runderker zum Park hin und die Vorgärten (die heute noch z.T. exisiteren) verraten es – und natürlich die räumliche Nähe der Beworbenen:
    Ob der Schildermaler Oswald Rampl mit dem Künstler Oswald Rampl identisch ist? Wahrscheinlich schon, denn in einem Nachruf in der ÖAV Zeitschrift Zweig Innsbruck 1/1992 wird erwähnt, dass er auch eine Firma hatte.

      1. Man lernt nie aus- heute dort durch geradelt und draufgekommen, dass der vermeintliche „westliche Teil der Amthorstraße“ noch immer Gaswerkstraße heißt.

  4. Ich habe noch keine Ahnung was Bild 1 zeigen könnte. Es sieht nach einen T – Kreuzung im Hintergrund aus, wobei die Querstraße leicht schräg verläuft. Übergang von e+2 zuu e+3 hoher Verbauung.
    Interessant ist die Stützmauer mit Geländer im Hintergrund, die zeigt, dass hier die Straße zur Kreuzung hin etwas ansteigt. Könnte auch eine Brücke sein.

    Eine Ortsvermutung wäre Blick Leipzigerplatz, Einmündung Amraserstraße von Osten her; im Luftbild 1940 ist da so eine verdächtige Einfriedung zu sehen. Das schrägstehenden Haus im Hintergrund stünde dann in etwa dort, wo gheute das Ischia Lager steht.

    Oops – und jetzt erkenne ich auch einen Stadtbahn-TW der Linie 3 beim Geländer 🙂

    Da hätt´ ich auch schneller drauf kommen können.

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