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Paddeln Gegen Die Jugendzentrumsmisere

Paddeln gegen die Jugendzentrumsmisere

Im Juni 1977 protestierten Jugendliche mit Schlauch- und Paddelbooten zwischen Telfs und Kufstein gegen die prekäre Lage der Tiroler Jugendzentren. Die beiden großen Innsbrucker Jugendzentren Z6 und MK (Kennedyhaus) hatten am Höhepunkt der Jugendzentrumsbewegung in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre gemeinsam an die 2.000 Mitglieder.

Das untere Bild zeigt Jugendliche beim Malen eines Transparents für die Paddelboot-Demo an der Fassade der MK in der Innsbrucker Sillgasse.

In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte sich neben den Jugendzentren auch ein breit gefächertes Angebot für Jugendliche in Problemlagen, etwa in den Bereichen Wohnungslosigkeit, Drogenkonsum und Straffälligkeit, die Jugendwohlfahrt erfuhr eine Neuausrichtung etc. Wenn Sie mehr zu dem Thema erfahren wollen, ein Literaturtipp:

Andrea Sommerauer und Hannes Schlosser, Gründerzeiten, Soziale Angebote für Jugendliche in Innsbruck 1970–1990 (Veröffentlichungen des Innsbrucker Stadtarchivs, Neue Folge 70), Innsbruck 2020.

Text: Hannes Schlosser & Andrea Sommerauer, Fotos: Archiv Windischer

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