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Österreichischer Alpenflug

Österreichischer Alpenflug

Der österreichische Aeroklub veranstaltete auf Initiative seines Präsidenten Ulrich Ferdinand Fürst Kinsky (1893-1938) im Mai 1933 den „Ersten internationalen österreichischen Alpenflug“ für Sportflugzeuge, mit dem neben dem Flugsport auch der Tourismus gefördert werden sollte. Den Auftakt bildete ein Sternflug nach Wien (16./17. Mai); der Höhepunkt war dann der dreitägige Alpenflug (19. bis 21. Mai 1933), bei dem der Flughafen Innsbruck gleich zwei mal angeflogen werden sollte. Zum umfangreichen Rahmenprogramm zählte ein „Wettrennen der Lüfte“ auf der Strecke Wiener Neustadt – Wien (wohl ein Vorläufer des Air Race), ein Kinderballonwettbewerb und eine Luftfahrtausstellung in Klagenfurt. Überdies fand auf Anordnung des Bundesministeriums für Unterricht am 19. Mai 1933 in ganz Österreich einen „Kinderwandertag“ statt, der dazu dienen sollte, speziell die Jugend mit dem Flugwesen vertraut zu machen.

In Innsbruck war der „Alpenflug“ in die Innsbrucker Flugwoche vom 16. –21. Mai 1933 eingebunden. Da jedoch das Wetter den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung machte, musste die Route kurzfristig geändert werden, sodass die Teilnehmer des Flugwettbewerbs erst am 20. Mai 1933 in Innsbruck landeten, wo sie die Nacht verbrachten. Unser Titelfoto zeigt die Maschinen am Flugplatz in der Reichenau am 21. Mai 1933 kurz vor dem Start zur letzten Etappe, die sie von der Tiroler Landeshauptstadt über München-Kufstein-Salzburg-Wels-Linz-Klagenfurt-Graz-Mariazell nach Wien führte. Der Sieg ging an den österreichischen Piloten Sigismund von Josipovich, der damals bei der ÖLAG als Pilot angestellt war.

Herzlichen Dank an Tanja Chraust für die Hintergrundinformationen!

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, NL Kirsch / Bittner)

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