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Geschwindigkeitsrausch!

Geschwindigkeitsrausch!

Pioniere des Motorsports konnten die Innsbruckerinnen und Innsbrucker am 28. Juni 1902 bestaunen. Durch die Straßen ihrer Stadt führte die 3. Etappe der internationalen Automobilfahrt Paris–Wien, die am Ende kein geringerer als Marcel Renault gewinnen sollte (in Innsbruck war er noch am neunten Platz gelegen). Unser Titelbild zeigt den Wagen mit der Startnummer 73, gesteuert von G. Rivierre, bei der Benzinstation in Mühlau (Rivierre erreichte zwar das Ziel in Wien, fand sich im Gesamtklassement aber nur im hinteren Mittelfeld wieder).

Die 3. Etappe führte die Teilnehmer von Bregenz über den Arlberg und Innsbruck nach Salzburg. Diese Aufnahme entstand bei Pfaffenhofen.

Eine kuriose Randnotiz meldeten die Innsbrucker Nachrichten. Demnach wurde die Innsbrucker Polizei von den Kollegen in Bludenz aufgefordert, die Herren Axt (Startnummer 77), Volatum (Startnummer 194) und Tencarts (Startnummer 201) „wegen Schnellfahrens durch Bludenz anzuhalten und zur Verantwortung zu ziehen. Nachdem sie eine Pönale von je 200 K[ronen, das entspricht rund 1.440 Euro!] erlegt, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen.“

Auch Motorräder nahmen am Rennen Paris-Wien teil.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Ph-445 / KR/PL-K- 161 / KR/PL-K- 162)

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