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Die Ottoburg

Die Ottoburg

Bei der Ottoburg handelt es sich um einen spätgotischen Wohnturm, der ursprünglich zum westlichen Teil der andechsischen Burg gehörte. Im Jahr 1476 überließ Herzog Sigmund der Münzreiche sie seinem Kammerknecht Hans Schräl. Davor hatte „die alte Pochtin„, die Erzieherin seiner Kinder hier gewohnt. Kaiser Maximilian I. schenkte 1497 den „turn und behausung“ seinem Onkel dem Fürsten Rudolf von Anhalt, der das Gebäude 1515 wieder verkaufte. In einer Urkunde von 1524 wird der Wohnturm noch als „Schralnturm“ bezeichnet, in einer Kaufurkunde um 1570 dann als „Ödburg“ und um 1628 als „Öttburg“. Daraus entwickelte sich der heutige Name Ottoburg. 1913 wurde die Ottoburg zu einem Gasthof umgebaut.

Das Titelbild zeigt den Bauzustand der Ottoburg vor 1900. Zum Zeitpunkt der Fotoaufnahme befand sich im Erdgeschoß die Fisch-, Wild- und Geflügelhandlung des Heinrich Zack. 1900 übersiedelte er sein Geschäft in die Kiebachgasse 2, wo er größere Räumlichkeiten zur Verfügung hatte und sein Sortiment erweitern konnte.

Mit dieser Anzeige in den Innsbrucker Nachrichten vom 11. August 1900 gab Heinrich Zack die Übersiedelung seines Geschäftes in größere Räumlichkeiten in die Kiebachgasse 2 bekannt.

Die im Verlag Stengel & Co. hergestellte Postkarte ist übrigens erst am 1.6.1908 gelaufen.

(Stadtarchiv, Sommer-3-23)

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