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Alle 20 M Ein Auto

Alle 20 m ein Auto

Nachdem die ersten Jahre des Wiederaufbaus geschafft waren, machte sich ein erster Hauch von Wohlstand breit. Elegant gekleidete Herren steigen in ihre ausladenden Autos. Das Tuchhaus von Martin Spörr befindet sich neben einem Sportartikelhändler und einer Apotheke. Von den Spuren des Krieges ist jedenfalls nichts mehr zu sehen.

Alle LeserInnen waren schon sehr oft an diesem Ort. Daher ist es ja kein echtes Rätsel, sondern nur ein sehr interessantes Foto.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Signatur: Ph/A-24.372-21)

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare
  1. Man muß heute schon bis zur Apotheke gehen, um noch Vergleichbares zu erkennen. Das Geschäft von Herrn Lair hat sich bekanntlich zu einem Geschäft für exklusive Herrenmode gewandelt, im jetzigen Namen Schmitt und Lair ist wenigstens noch der Name erhalten geblieben.

    Um beim Thema zu bleiben: Autotechnisch ist mir der obere Teil der Anichstraße noch in zweifacher Hinsicht erinnerlich.
    Zum einen wurde es mit steigendem Verkehr immer schwieriger, von der Anichstraße links in die M-Theresienstraße abzubiegen, oft regelte ein Polizist den Verkehr mit Handzeichen. Ortskundige fuhren daher lieber über die Fallmerayerstraße und Stainerstraße. Was früher alles möglich war :-).
    Zum anderen verfügte die Straße wegen der weiten Schleifen der Srraßenbahngeleise, die aus Platzgründen ganz am Gehsteig entlangführten, über eine inoffizielle „Sonderparkfläche“ zwischen den beiden Gleissträngen. Besonders Lieferanten nutzten diese verkehrsfreie Insel inmitten der Straße. Aber auch wenn man – Manni Schneiderbauer bitte lächeln – mit dem Auto direkt zur Apotheke fahren wollte, war der Parkplatz fast garantiert.

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