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Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Wer (er)kennt … – Ein Potpourri Aus Den Stadtteilen_Teil 53_Auflösung

Wer (er)kennt … – ein Potpourri aus den Stadtteilen_Teil 53_Auflösung

Wieder einmal konnte das Rätsel gelöst werden. Das Haus wurde von unseren Lesern richtig verortet. Bei ganz genauem Hinschauen ist eine Straßentafel „M-Theresien-Straße“ zu finden.

(Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck, Sammlung Günter Sommer, Sommer-2-243)

Die Allgemeine Depositen-Bank mit Sitz in Wien eröffnete am 15. Mai 1920 nach umfangreichen Umbauarbeiten im Stockerhaus in der Maria-Theresien-Straße 1 ihre Innsbrucker Filiale. Julius Ahlgrimm und Julius Futscher übernahmen als Direktoren die Leitung. Schon in wenigen Jahren konnte sich die Bank in Innsbruck etablieren.

Im Mai 1924 geriet die Allgemeine Depositen-Bank in Wien durch eine missglückte Spekulation in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Ein Rettungsversuch in der Höhe von 450 Milliarden Kronen (heute circa 300 Millionen Euro) von fünf Großbanken blieb erfolglos. Im Sommer 1925 musste die Bank den Ausgleich anmelden. 40.000 Sparer verloren einen Großteil ihrer Einlagen, 1.500 Angestellte wurden arbeitslos.

Der Zusammenbruch der Allgemeinen Depositen-Bank in Wien traf die Filiale in Innsbruck überraschend. In der Nacht vom 23. auf den 24. Juni 1924 erhielt die Direktion die Depesche zur sofortigen Schließung der Schalter. In Innsbruck waren in der Blütezeit bis zu 60 Mitarbeiter angestellt, 1924 immerhin noch 32 Bankbeamte.

(Allgemeiner Tiroler Anzeiger vom 15. Mai 1920, S. 8)

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