Erinnerung an die Brennerbahn – Steinach
Auf unserer Bahnreise über den Brenner sind wir heute in Steinach angekommen. Interessanterweise bleibt das Erinnerungsalbum seiner Linie treu: Obwohl es eigentlich dem Bahnbau gewidmet ist, rückt es diesen nicht immer in den Mittelpunkt. So ist in der heutigen Abbildung weder eine Bahnstrecke noch ein Gleis zu sehen, stattdessen steht der Ort selbst klar im Fokus. Besonders ins Auge fällt die Pfarrkirche, die als zentrales Element das Ortsbild prägt. Auch das umliegende Bergpanorama ist, wie so oft, eindrucksvoll in Szene gesetzt und verleiht der Darstellung eine besondere Atmosphäre.
Für Steinach können wir glücklicherweise auf einen reichen Fundus an stimmungsvollen Aufnahmen aus unserer Sammlung zurückgreifen. Zwei davon habe ich für diesen Beitrag ausgewählt:

Das erste Bild zeigt eine idyllische Sommerszene: Eine Frau sitzt am Wasser, während sich im Hintergrund der Ort mit seiner markanten Pfarrkirche harmonisch in die Landschaft einfügt.

Das zweite Bild führt uns in den Winter. Wieder steht die charakteristische Pfarrkirche im Mittelpunkt, doch diesmal sind auch einige Eisenbahnschienen zu erkennen. Den Bahnhof selbst habe ich bewusst ausgespart, er wird im nächsten Beitrag ausführlicher behandelt. Falls unter unseren Leser*innen noch jemand mehr von Steinach sehen will, bitte hier kommentieren, dann werde ich später noch mehr der schönen Fotos präsentieren.
(Stadtarchiv/Stadtmuseum Ph-A-24611-07, Ph-Pl-2660, Ph-Pl-9659)
Was mir so auffällt:
Bild 1: die Berge wirken sehr frei interpetiert. Dafür ist der Kalvarianeberg gut erkennbar. Die Kapelle im Hintergund ist rätselhaft, sie müsste dort stheen, wo die neue Geschnizttalstraße die Autobahn unterquert. die Huebenkapelle wird es eher nicht sein, denn die steht mitten im Tal.
Bild 2: Die Wasserrinne am Gschnitztalbach könnte zum frühen Kreidlkraftwerk, bzw. damals wohl direkt zur Säge führend, gehören. Allerdings dürfte auf diesem Wege auch die Mühle im Hintergrund mitbetrieben worden sein.
Bild 3 Erlach (rechts im Bild) ist für mich die eigentümlichste Gegend von Steinach – und der netteste Weg im Ort anzukommen, zuerst beim Kraftwerk Reinisch vorbei und dann entweder beim Reinischhaus (dass sich wohl bald deutlich verändern wird) oder über die schmale Treppe zw. Hnr. 29 und 33 rauf zur Brennerstraße.