skip to Main Content
Der Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum Innsbruck
Aus Leserkreisen – Wilten Süd

Aus Leserkreisen – Wilten Süd

Nach dem Ausflug in den Wiltener Osten sind wir wieder in den Wilten Süd angelangt. Sie kennen den Begriff nicht? Dann gehen Sie einmal in die angrenzende Kirche und kaufen sich dort die entsprechende Kirchzeitung.

Unsere heutigen Aufnahmen sind nicht nur lange vor der Erfindung der KI entstanden, sie dürften hoffentlich auch von selbiger verschont geblieben sein. Auf den ersten Blick habe ich nix gesehen.

Ein bisschen was für die Autofreaks haben wir auch. An dieser Stelle könnten wir einmal über die Farben von Autos nachdenken. Es scheint aus meiner Sicht Wellen von Modefarben zu geben. Aktuell scheinen die meisten oder zumindest recht viele Autos weiß zu sein. Davor war – wenn ich mich nicht täusche – schwarz, davor Grautöne, davor rot. Bei unserer heutigen Aufnahme scheinen wir aber eher in einer heterogenen Phase zu sein, die natürlich gegen meine schöne Theorie spricht… Vielleicht erkennt man links hinten sogar einen zitronengelben VW-Käfer.

Aber es dreht sich um die Kapelle, die heute am südlichen Ende des neuen Besele-Parks steht. Ist diese übersiedelt oder steht dort heute ein Neubau?

(Fotos: Privat)

Dieser Beitrag hat 5 Kommentare
  1. Die uralte Feldkapelle, schon auf alten Karten eine Insel mitten in den „Wiltauer“ Feldern. War natürlich dem Verkehr im Weg. Aber immerhin hat man sie zum Besele transferiert. Google erhob den Namensgeber der Straße in den Heiligenstand und nennt sie „Egger Lienz Kapelle“. Naja, einen heiligen Feld hats ja auch nicht gegeben, Aber Südwilten…das ist schlimm. Vorallem, weil man die Himmelsrichtungen nicht mehr zu kennen scheint. Weil der Südring führt ja nach Süden. Dr. Geiler wird sich im Grab umdrehen.

    Der alte Standort war der natürliche Endpunkt der Fronleichnamsprozession der Pfarre Wilten-West und damit der vierte Altar. Der erste stand am Eckhaus Karwendelstraße/Riehlstraße, zumindest, solange der Ausgangspunkt der Prozession bei der Notkirche war. Die anderen zwei Orte weiß ich nimmer.

    Inzwischen hat die verlegte Kapelle wegen einer feuchten Dachtraufe schon einmal renoviert werden müssen, so lange steht sie schon dort.

  2. Erstaunlich, dass zur Zeit von Austin Mini und Renault R 12 für die Straßenlampen noch Holzpfosten verwendet wurden.
    Danke aber für das Foto. Kind war ich aber damals nimmer.

  3. laut Innsbrucker Stadtnachrichten 1981 Nr. 4 wurde die Barockkapelle aufgrund ihres schlechten Zustandes nicht übersiedelt sondern – nach alten Plänen – neu errichtet. Die Inneneinrichtung und das Gitter wurden in die neue Kapelle übertragen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Back To Top
×Close search
Suche