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	Kommentare zu: Wieder einmal in die Luft gehen	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Feb 2026 11:12:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Manni Schneiderbauer		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/wieder-einmal-in-die-luft-gehen/comment-page-1/#comment-71381</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manni Schneiderbauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:12:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Diese fantastische Luftaufnahme von Richard Mycinski habe ich auch in meinem Bestand und auf &quot;vermutlich 1928-31, jedenfalls vor 8. September 1940&quot; datiert; ab letzterem Datum war die letzte eingleisige Schnürstelle der Straßenbahn in der Maria-Theresien-Straße zwischen Altem Landhaus und Einmündung Anichstraße beseitigt, die hier in diesem Ausschnitt mit voller Auflösung noch gut zu erkennen ist: https://postimg.cc/XZHz4RC9
1928-31 machte Mycisnki seine Fotoflüge (alle? die meisten davon?), was diesen Zeitraum wahrscheinlich erscheinen lässt.

Und jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auch gerade noch ein Mosaikstein für eine genauere Datierung auf, den ich damals übersehen hatte: eine Straßenbahn der Linie 4 fährt gerade in den eingleisigen Abschnitt in der Maria-Theresien-Straße ein, von oben zu erkennen am großen vierachsigen Triebwagen und den grotesk winzigen Beiwagen. Und zwar im Linksverkehr. Dass noch Ljnksverkehr herrscht, ist sonst am ganzen Bild nirgendwo zu erkennen. Somit ist spätestes Aufnahmedatum der 1. April 1930.
Auch zum frühest möglichen Datum ist mir (dank Kreutz, eh klar) noch etwas aufgefallen, nämlich dass der innere Marktgraben auch genau in dieser Zeit zweigleisig ausgebaut wurde, zweites Gleis ab 14. April 1929, und auf dem Bild das Gleisdreieck Marktgraben - Marie-Theresien-Straße - Herzog-Otto-Straße Burggraben bereits komplett zweigleisig ist. 

Somit kann man das jetzt allein anhand der straßenbahnbezogenen Indizien mit Gewissheit datieren auf &quot;April 1929 bis spätestens 1. April 1930&quot;.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese fantastische Luftaufnahme von Richard Mycinski habe ich auch in meinem Bestand und auf &#8222;vermutlich 1928-31, jedenfalls vor 8. September 1940&#8220; datiert; ab letzterem Datum war die letzte eingleisige Schnürstelle der Straßenbahn in der Maria-Theresien-Straße zwischen Altem Landhaus und Einmündung Anichstraße beseitigt, die hier in diesem Ausschnitt mit voller Auflösung noch gut zu erkennen ist: <a href="https://postimg.cc/XZHz4RC9" rel="nofollow ugc">https://postimg.cc/XZHz4RC9</a><br />
1928-31 machte Mycisnki seine Fotoflüge (alle? die meisten davon?), was diesen Zeitraum wahrscheinlich erscheinen lässt.</p>
<p>Und jetzt, wo ich das schreibe, fällt mir auch gerade noch ein Mosaikstein für eine genauere Datierung auf, den ich damals übersehen hatte: eine Straßenbahn der Linie 4 fährt gerade in den eingleisigen Abschnitt in der Maria-Theresien-Straße ein, von oben zu erkennen am großen vierachsigen Triebwagen und den grotesk winzigen Beiwagen. Und zwar im Linksverkehr. Dass noch Ljnksverkehr herrscht, ist sonst am ganzen Bild nirgendwo zu erkennen. Somit ist spätestes Aufnahmedatum der 1. April 1930.<br />
Auch zum frühest möglichen Datum ist mir (dank Kreutz, eh klar) noch etwas aufgefallen, nämlich dass der innere Marktgraben auch genau in dieser Zeit zweigleisig ausgebaut wurde, zweites Gleis ab 14. April 1929, und auf dem Bild das Gleisdreieck Marktgraben &#8211; Marie-Theresien-Straße &#8211; Herzog-Otto-Straße Burggraben bereits komplett zweigleisig ist. </p>
<p>Somit kann man das jetzt allein anhand der straßenbahnbezogenen Indizien mit Gewissheit datieren auf &#8222;April 1929 bis spätestens 1. April 1930&#8220;.</p>
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		<title>
		Von: Karl Hirsch		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/wieder-einmal-in-die-luft-gehen/comment-page-1/#comment-71378</link>

		<dc:creator><![CDATA[Karl Hirsch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 10:05:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Man könnte getrost einen Hunderter für jedes entdeckte Automobil zahlen müssen, man würde nicht verarmen. Gibts das wirklich? Trotzdem bleiben die Bürger brav auf den nach ihnen benannten Steigen. 

Innsbrucks Stadtzentrum vor dem Bombenkrieg, könnte der Titel auch heißen. Neubauten waren damals schon ein Phänomen der Peripherie. Womit das &quot;damals&quot; zeitlich garnicht so leicht einzuordnen ist. Das &quot;Relief von Tirol&quot; leuchtet hinter dem Pädagogium zwischen Ästen hervor - der Flieger drehte am Nachmittag eines Spätwintertages (keinerlei Laub mehr auf den Bäumen) seine Runden. Eine Jahreszeit, in der der Flughafen theoretisch  nicht in Betrieb war. 

Einen Aspekt von Luftaufnahmen sei noch erwähnt, man konzentriert sich ja immer auf 
bekannte Gebäude und Bausünden. Mich fasziniert immer der Einblick in die ansonsten dem Blick verborgene Welt der Hinterhöfe mit ihren Stöckelgebäuden, Schupfen, Garteln und nur dem Besitzer enträtselbare Unordentlichkeiten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man könnte getrost einen Hunderter für jedes entdeckte Automobil zahlen müssen, man würde nicht verarmen. Gibts das wirklich? Trotzdem bleiben die Bürger brav auf den nach ihnen benannten Steigen. </p>
<p>Innsbrucks Stadtzentrum vor dem Bombenkrieg, könnte der Titel auch heißen. Neubauten waren damals schon ein Phänomen der Peripherie. Womit das &#8222;damals&#8220; zeitlich garnicht so leicht einzuordnen ist. Das &#8222;Relief von Tirol&#8220; leuchtet hinter dem Pädagogium zwischen Ästen hervor &#8211; der Flieger drehte am Nachmittag eines Spätwintertages (keinerlei Laub mehr auf den Bäumen) seine Runden. Eine Jahreszeit, in der der Flughafen theoretisch  nicht in Betrieb war. </p>
<p>Einen Aspekt von Luftaufnahmen sei noch erwähnt, man konzentriert sich ja immer auf<br />
bekannte Gebäude und Bausünden. Mich fasziniert immer der Einblick in die ansonsten dem Blick verborgene Welt der Hinterhöfe mit ihren Stöckelgebäuden, Schupfen, Garteln und nur dem Besitzer enträtselbare Unordentlichkeiten.</p>
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