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	<title>Stadtteile &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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	<title>Stadtteile &#8211; Innsbruck erinnert sich</title>
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		<title>Stadtteilwappen Pradl (XI.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Team Stadtarchiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2024 21:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ende des 20. Jahrhunderts wurde den Innsbrucker Stadtteilen Stadtteilwappen zuerkannt. Dies geschah, da durch die Eingemeindungen manche Stadtteile bereits ein Wappen hatten, viele jedoch nicht. Daher entwarf der damalige Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs Franz-Heinz Hye in der Zeit von 1989&#8230;]]></description>
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<p><em>Ende des 20. Jahrhunderts wurde den Innsbrucker Stadtteilen Stadtteilwappen zuerkannt. Dies geschah, da durch die Eingemeindungen manche Stadtteile bereits ein Wappen hatten, viele jedoch nicht. Daher entwarf der damalige Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs Franz-Heinz Hye in der Zeit von 1989 bis 1995 neue Stadtteilwappen. In dieser Serie wird immer eines der 18 Stadtteilwappen Innsbrucks vorgestellt, dabei wird chronologisch vorgegangen. Da die Tiroler Landesregierung nur an Gemeinden ein Wappen verleihen kann, handelt es sich bei den Stadtteilwappen um inoffizielle Wappen.</em></p>



<p>Blasonierung: <em>In schrägrechts geteiltem Schild rechts in silbernem Feld auf schwarzem Schildfuß den römischen Meilenstein an der Wiesengasse und links in grünem Feld drei waagrechte silberne Balken.</em></p>



<p>Pradl wurde, bis dahin ein Teil von Amras, 1904 nach Innsbruck eingemeindet. Nie eine eigenständige Gemeinde gewesen führte Pradl demnach dabei auch kein Wappen, auf das als Stadtteilwappen zurückgegriffen werden hätte können. Für das Stadtteilwappen entschied man sich, zwei Symbole zu verwenden, die auf die bis in die Römerzeit zurückreichende Besiedelungsgeschichte von Pradl verweisen. Der Meilenstein an der Wiesengasse ist eine Besonderheit, nicht nur in Innsbruck sondern in ganz Tirol, da es, abgesehen von Südtirol, nur insgesamt drei derartige Meilensteine gibt. Die anderen beiden befinden sich bei Holzleiten und in Reith bei Seefeld. Die sieben Streifen, abwechselnd in grün und silber, verweisen einerseits auf die Herkunft des Namens Pradl hin, andererseits auf die Flureinteilung des Stadtteils. Der Name Pradl kommt vom lateinischen Wort <em>pratalia</em>, das Wiesenfläche bedeutet. Die großen Acker- und Wiesenfläche Pradls wurden in sieben parallele, Ost-West verlaufende &#8222;Gestöße&#8220; gegliedert. Diese sind im Wappen abgebildet und bis heute in der Straßeneinteilung sichtbar. Angenommen wurde das Wappen am 4. Mai 1993 bei einer Sitzung der Pradler Vereine.</p>



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<p>Der Meilenstein an der Wiesengasse am 29. November 1998. (Foto: Birgit Stadler, StAI, Fotoarchiv Pressereferat, Ph-Pr-000033)</p>



<p>In der Fotosammlung des Stadtarchivs findet sich auch folgendes Foto mit dem Titel &#8222;Wappen Pradl&#8220;. Das Foto wurde von Franz-Heinz Hye gemacht und ging im Jahr 1973, also noch weit vor der Planung des Pradler Stadtteilwappens, in das Stadtarchiv ein. Es zeigt ein Wappen mit einer Brücke, ganz ähnlich dem Innsbrucker Stadtwappen, aber nur mit einem Brückenjoch und beidseitigem Ufer. Anhand des Brückenpfeilers muss das Gewässer nach oben führen. Vielleicht ist damit, wenn man das Wappen als genordete Darstellung betrachtet, die Sill gemeint? Dies würde für Pradl als von Innsbruck aus gesehen jenseits der Sill gelegenen Stadtteil durchaus Sinn ergeben. Eine weitere Zuordnung war mir nicht möglich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="9c9995" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #9c9995;" decoding="async" width="1024" height="836" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-7396-1024x836.webp" alt="" class="wp-image-58640 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-7396-1024x836.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-7396-300x245.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-7396-768x627.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-7396-jpg.webp 1525w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wappen Pradl. (Foto: Franz-Heinz-Hye, StAI, Ph-7396).</p>



<p>Eine von diesem Wappen inspirierte Darstellung ziert auch das Zeichen der <a href="https://schuetzenkompagnie-pradl.at/at/">Schützenkompanie Pradl</a>, wie auf diesem Anstecker aus dem Jahr 1966 erkennbar ist.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="a49e84" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #a49e84;" decoding="async" width="1024" height="920" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Re-524-1024x920.webp" alt="" class="wp-image-59169 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Re-524-1024x920.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Re-524-300x270.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Re-524-768x690.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Re-524-1536x1380.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Re-524-jpg.webp 2019w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Anstecker der Schützenkompanie Pradl mit dem Tiroler Adler und dem Wappen von Innsbruck. (StAI, Re-524)</p>



<p>Titelbild: StAI, Div-47-13<br>Autor: Gregor Dohle</p>
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		<title>Stadtteilwappen Arzl (X.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Team Stadtarchiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 20:10:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ende des 20. Jahrhunderts wurde den Innsbrucker Stadtteilen Stadtteilwappen zuerkannt. Dies geschah, da durch die Eingemeindungen manche Stadtteile bereits ein Wappen hatten, viele jedoch nicht. Daher entwarf der damalige Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs Franz-Heinz Hye in der Zeit von 1989&#8230;]]></description>
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<p><em>Ende des 20. Jahrhunderts wurde den Innsbrucker Stadtteilen Stadtteilwappen zuerkannt. Dies geschah, da durch die Eingemeindungen manche Stadtteile bereits ein Wappen hatten, viele jedoch nicht. Daher entwarf der damalige Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs Franz-Heinz Hye in der Zeit von 1989 bis 1995 neue Stadtteilwappen. In dieser Serie wird immer eines der 18 Stadtteilwappen Innsbrucks vorgestellt, dabei wird chronologisch vorgegangen. Da die Tiroler Landesregierung nur an Gemeinden ein Wappen verleihen kann, handelt es sich bei den Stadtteilwappen um inoffizielle Wappen.</em></p>



<p>Blasonierung: <em>In rot-silber gespaltenem Schild auf grünem Berg (Hügelkuppe) die vom Ortskern aus gesehene Ansicht der Arzler Kalvarienbergkirche in hellem Mauergrau und mit schwarzen Dächern.</em></p>



<p>Die ehemalige Gemeinde Arzl wurde im Jahr <a href="https://innsbruck-erinnert.at/arzl-stadt-oder-land-teil-i-eingemeindung-1940/">1940 eingemeindet</a>, hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings kein eigenes Gemeindewappen. Also wurde das Stadtteilwappen erst 1993 entworfen. Die Farben Rot und Weiß sind, wie bei einigen anderen Innsbrucker Stadtteilwappen, die Stadtfarben der Landeshauptstadt. Die <a href="https://innsbruck-erinnert.at/kalvarienberg-arzl/">Kalvarienbergkirche</a> ist das Wahrzeichen von Arzl und wurde in den Jahren 1664/65 erbaut. Sehr viele Hintergründe zu diesem Wappenbild gibt es nicht, die Bedeutung ist klar. Angenommen wurde es bei einer Sitzung der Vereine am 23. April 1993.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-dominant-color="a8a8a8" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #a8a8a8;" decoding="async" width="1024" height="748" src="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-Pl-702-1024x748.webp" alt="" class="wp-image-58563 not-transparent" srcset="https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-Pl-702-1024x748.webp 1024w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-Pl-702-300x219.webp 300w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-Pl-702-768x561.webp 768w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-Pl-702-1536x1122.webp 1536w, https://innsbruck-erinnert.at/wp-content/uploads/2024/07/Ph-Pl-702-jpg.webp 2014w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Arzler Kalvarienbergkirche in der Zeit um 1910 bis 1930. (StAI, Ph-Pl-702)</p>



<p>Titelbild: StAI, Div-47-3<br>Autor: Gregor Dohle</p>
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		<title>Stadtteilwappen St. Nikolaus-Mariahilf (IX.)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Team Stadtarchiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 16:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ende des 20. Jahrhunderts wurde den Innsbrucker Stadtteilen Stadtteilwappen zuerkannt. Dies geschah, da durch die Eingemeindungen manche Stadtteile bereits ein Wappen hatten, viele jedoch nicht. Daher entwarf der damalige Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs Franz-Heinz Hye in der Zeit von 1989&#8230;]]></description>
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<p><em>Ende des 20. Jahrhunderts wurde den Innsbrucker Stadtteilen Stadtteilwappen zuerkannt. Dies geschah, da durch die Eingemeindungen manche Stadtteile bereits ein Wappen hatten, viele jedoch nicht. Daher entwarf der damalige Direktor des Innsbrucker Stadtarchivs Franz-Heinz Hye in der Zeit von 1989 bis 1995 neue Stadtteilwappen. In dieser Serie wird immer eines der 18 Stadtteilwappen Innsbrucks vorgestellt, dabei wird chronologisch vorgegangen. Da die Tiroler Landesregierung nur an Gemeinden ein Wappen verleihen kann, handelt es sich bei den Stadtteilwappen um inoffizielle Wappen.</em></p>



<p>Blasonierung: <em>In rot-silber gespaltenem Schild in der Mitte frei stehend das runde Siegelbild des ältesten Stadtsiegels von Innsbruck, wobei sich die grün tingierten Flusswellen des Inn unter der senkrecht verlaufenden, dreijochigen silbernen Brücke hindurch schlängeln. Das silber-rot gespaltene Schildhaupt trägt in schwarzer Majuskel die Namen &#8222;St. Nikolaus&#8220; und &#8222;Mariahilf&#8220;. Das Wappen kann jedoch &#8211; je nach Wunsch &#8211; auch ohne dieses Schildhaupt geführt werden.</em></p>



<p>St. Nikolaus-Mariahilf ist der älteste Stadtteil Innsbrucks, denn hier, am linken Innufer, errichteten die Grafen von Andechs eine Marktsiedlung. Diese dehnte sich erst gegen Ende desselben Jahrhunderts auf die andere Seite der errichteten Innbrücke aus, nämlich dort, am rechten Innufer, wo heute die Altstadt liegt. Daher sind die zwei zentralen Elemente des Wappens einerseits die Stadtfarben Innsbrucks und dem Abdruck des ältesten <a href="https://innsbruck-erinnert.at/das-wappen-von-insprucke/">Innsbrucker Stadtsiegels</a> an einer Urkunde von 1267. Dass dieses Siegelbild im Wappen dieses Stadtteils enthalten sein soll, war, so Franz-Heinz-Hye, im Stadtteil schnell akzeptiert. Doch erst nach einer einjährigen Debatte über die konkrete Umsetzung wurde das Wappen am 24. März 1993 von den Vereinen und Körperschaften des Stadtteils angenommen. </p>



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<p>Foto des Abdrucks des ältesten Innsbrucker Stadtsiegels von 1267. (Foto: Friedl Murauer, StAI, Ph-6844)</p>



<p>Die im Siegelabdruck enthaltenen Wellen des Flusses unter der Brücke kommen in vielen Darstellungen, wie in der Wappenbeschreibung verlangt, vor, nicht aber in der hier verwendeten. Das Original des Siegelabdrucks von 1267 findet sich im Stiftsarchiv Wilten.</p>



<p>Titelbild: StAI, Div-47-17<br>Autor: Gregor Dohle</p>
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