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	Kommentare zu: Tag der offenen Tür auf der Weiherburg	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Manfred Roilo		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/tag-der-offenen-tuer-auf-der-weiherburg/comment-page-1/#comment-61636</link>

		<dc:creator><![CDATA[Manfred Roilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2025 08:16:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/tag-der-offenen-tuer-auf-der-weiherburg/comment-page-1/#comment-61465&quot;&gt;Henriette Stepanek&lt;/a&gt;.

Da habe ich ja dem Dr. Hye sogar etwas voraus: Auch ich durfte im Schuljahr 1944 / 45 die Volksschule Amras besuchen, allerdings in der dritten Klasse schon! Damals wurden ja alle Stadtschulen gesperrt (die Pradler Schule hatte dazu noch Bombentreffer erhalten), die Kinder der ersten drei Volksschulklassen wurden (soweit überhaupt noch welche in Innsbruck lebten) nach Mühlau oder Amras geschickt, die älteren über die KLV auf ganz Tirol verteilt.
Vielleicht hat sich der junge Hye über uns Pradler jeden Tag geärgert, denn für uns endete der Unterricht schon um 10 Uhr. Wir sollten ja noch heimkommen (natürlich alles zu Fuß), bevor es den mittäglichen Fliegeralarm gab. Nur zweimal ging sich das nicht mehr aus, die Amis tauchten schon früher auf und die ganze Schule pilgerte die paar Meter zu den Luftschutzstollen beim Bierwirt!
Irgendwann im März endete dann das Schuljahr 1944 / 45 überhaupt, wir hatten „Ferien“ bis zum November 1945. Die vierte Klasse Volksschule fand dann doch ein Platzl in der Pradler Hauptschule, der heutigen MS Pembaurstraße.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/tag-der-offenen-tuer-auf-der-weiherburg/comment-page-1/#comment-61465">Henriette Stepanek</a>.</p>
<p>Da habe ich ja dem Dr. Hye sogar etwas voraus: Auch ich durfte im Schuljahr 1944 / 45 die Volksschule Amras besuchen, allerdings in der dritten Klasse schon! Damals wurden ja alle Stadtschulen gesperrt (die Pradler Schule hatte dazu noch Bombentreffer erhalten), die Kinder der ersten drei Volksschulklassen wurden (soweit überhaupt noch welche in Innsbruck lebten) nach Mühlau oder Amras geschickt, die älteren über die KLV auf ganz Tirol verteilt.<br />
Vielleicht hat sich der junge Hye über uns Pradler jeden Tag geärgert, denn für uns endete der Unterricht schon um 10 Uhr. Wir sollten ja noch heimkommen (natürlich alles zu Fuß), bevor es den mittäglichen Fliegeralarm gab. Nur zweimal ging sich das nicht mehr aus, die Amis tauchten schon früher auf und die ganze Schule pilgerte die paar Meter zu den Luftschutzstollen beim Bierwirt!<br />
Irgendwann im März endete dann das Schuljahr 1944 / 45 überhaupt, wir hatten „Ferien“ bis zum November 1945. Die vierte Klasse Volksschule fand dann doch ein Platzl in der Pradler Hauptschule, der heutigen MS Pembaurstraße.</p>
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		<title>
		Von: Henriette Stepanek		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/tag-der-offenen-tuer-auf-der-weiherburg/comment-page-1/#comment-61465</link>

		<dc:creator><![CDATA[Henriette Stepanek]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 16:04:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=75748#comment-61465</guid>

					<description><![CDATA[Weil ich gerade den ehemaligen Stadtarchivdirektor Franz Heinz Hye sehe: 
Im Jugendheim Pradl fanden ab Mitte der 70-er Jahre in regelmäßigen Abständen jeweils &quot;Nachmittage für ältere Pfarrangehörige&quot; statt, in deren Rahmen (jetzt wird Herr Roilo sagen &quot;Natürlich...!&quot;) über Vermittlung meines Mannes auch Vorträge über die einzelnen Stadtteile Innsbrucks stattfanden - jeweils mit Plakat angekündigt und gut besucht.
Zufällig hatte ich Gelegenheit, einmal einem gleichaltrigen Amraser davon zu berichten. Ja, sagte dieser, der sei sein Banknachbar gewesen in der Volksschule - und in der ersten Klasse (1944/45!!!) habe es &quot;gar nicht gut getan&quot; mit ihm, so verstört sei der Bua gewesen.
Aber in der 2. Klasse (1945/46)  - der Krieg vorbei - eine neue Lehrerin, die Frau Frieda Lackner - da sei der Bub plötzlich aufgeblüht - und Frau Lackner, selbst geschichtlich interessiert, habe sein geschichtliches Interesse so stark  geweckt,  daß  dies für ihn später zur Berufung wurde.
Obwohl damals doch noch eher eine &quot;etwas jüngere Pfarrangehörige&quot;, habe ich mir den Besuch einiger Vorträge nicht nehmen lassen und habe viel dabei gelernt -
- so wie jetzt bei &quot;Innsbruck erinnert sich&quot;, wofür  ich nicht genug danken kann.
Jedenfalls habe ich mich gefreut, Herrn Hye wenigstens auf dem Foto wiederzusehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil ich gerade den ehemaligen Stadtarchivdirektor Franz Heinz Hye sehe:<br />
Im Jugendheim Pradl fanden ab Mitte der 70-er Jahre in regelmäßigen Abständen jeweils &#8222;Nachmittage für ältere Pfarrangehörige&#8220; statt, in deren Rahmen (jetzt wird Herr Roilo sagen &#8222;Natürlich&#8230;!&#8220;) über Vermittlung meines Mannes auch Vorträge über die einzelnen Stadtteile Innsbrucks stattfanden &#8211; jeweils mit Plakat angekündigt und gut besucht.<br />
Zufällig hatte ich Gelegenheit, einmal einem gleichaltrigen Amraser davon zu berichten. Ja, sagte dieser, der sei sein Banknachbar gewesen in der Volksschule &#8211; und in der ersten Klasse (1944/45!!!) habe es &#8222;gar nicht gut getan&#8220; mit ihm, so verstört sei der Bua gewesen.<br />
Aber in der 2. Klasse (1945/46)  &#8211; der Krieg vorbei &#8211; eine neue Lehrerin, die Frau Frieda Lackner &#8211; da sei der Bub plötzlich aufgeblüht &#8211; und Frau Lackner, selbst geschichtlich interessiert, habe sein geschichtliches Interesse so stark  geweckt,  daß  dies für ihn später zur Berufung wurde.<br />
Obwohl damals doch noch eher eine &#8222;etwas jüngere Pfarrangehörige&#8220;, habe ich mir den Besuch einiger Vorträge nicht nehmen lassen und habe viel dabei gelernt &#8211;<br />
&#8211; so wie jetzt bei &#8222;Innsbruck erinnert sich&#8220;, wofür  ich nicht genug danken kann.<br />
Jedenfalls habe ich mich gefreut, Herrn Hye wenigstens auf dem Foto wiederzusehen.</p>
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