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	Kommentare zu: Studentenalltag um 1900	</title>
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	<description>Ein Bilderblog aus dem Stadtarchiv/Stadtmuseum</description>
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		<title>
		Von: Ingrid Stolz		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-65322</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ingrid Stolz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 14:11:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Monika Flunger geb. Pfister (* 30. 4. 1849 in Hart/Zillertal, + 4. 5. 1894 in Innsbruck) muss eine beeindruckende Frau gewesen sein. Obwohl 1894 verstorben, war noch bis weit nach 1900 in sämtlichen Annoncen (Hinweise auf Veranstaltungen, Vereinstreffen, etc.) von der „Restauration Monika Flunger“ die Rede und wie es aussieht, hat auch Vincenz Brehm diese Bezeichnung übernommen.  

Josef und Monika Flunger betrieben zunächst die Adambräu-Gaststätte, die Frau Flunger auch nach dem frühen Tod ihres Mannes (* 6. 11. 1843 in Nenzing, + 27. 7. 1885 in Innsbruck) weiterführte. Im März 1888 bewirbt sie (vermutlich als Pächterin) den Büchsenhausener Bockbier-Ausschank über die Osterfeiertage in der Restauration Wern. (IN 29. 3. 1888, S. 13).

Am 4. Jänner 1890 berichten die IN auf S. 4: „Das Haus Nr. 10 in der Leopoldstraße (Wilten) sammt Restauration ist aus dem Besitze des Franz X. Wern in den der Witwe Monika Flunger übergegangen.“

Der Wiltener Gemeinderat genehmigte in seiner Sitzung vom 29. 8. 1890 ihr Ansuchen zur Fortführung des Gartenschankes (IN 30. 8. 1890, S. 4). Der „neue Restaurationsgarten zur Touristenquelle in Wilten“ wurde am 7. 5. 1891 eröffnet (IN 6. 5. 1891, S. 14). Viele Konzerte und sonstige Veranstaltungen fanden in diesem Gastgarten statt, bis Frau Flunger – ähnlich jung wie ihr Gatte – im Mai 1894 vestarb. Sie hinterließ die 4 unmündigen Kinder Johann, Amalia, Josefa und Otto, „Flungers Erben“. 

Als Nachbesitzer werden in div. Inseraten ein Herr Auer, der vorher die Kantine in der Kadettenschule betrieb, eine Frau Marie Pichlkostner und ein Herr Hans Kellerer genannt. Im Mai 1932 zog in der Leopoldstraße 10 eine „Detailverkaufsstelle von echten Südtiroler Weinen  […]  nebst Ausschank“ ein, die „Weinhalle zur Triumphpforte“. (ATA 31. 5. 1932, S. 16)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Monika Flunger geb. Pfister (* 30. 4. 1849 in Hart/Zillertal, + 4. 5. 1894 in Innsbruck) muss eine beeindruckende Frau gewesen sein. Obwohl 1894 verstorben, war noch bis weit nach 1900 in sämtlichen Annoncen (Hinweise auf Veranstaltungen, Vereinstreffen, etc.) von der „Restauration Monika Flunger“ die Rede und wie es aussieht, hat auch Vincenz Brehm diese Bezeichnung übernommen.  </p>
<p>Josef und Monika Flunger betrieben zunächst die Adambräu-Gaststätte, die Frau Flunger auch nach dem frühen Tod ihres Mannes (* 6. 11. 1843 in Nenzing, + 27. 7. 1885 in Innsbruck) weiterführte. Im März 1888 bewirbt sie (vermutlich als Pächterin) den Büchsenhausener Bockbier-Ausschank über die Osterfeiertage in der Restauration Wern. (IN 29. 3. 1888, S. 13).</p>
<p>Am 4. Jänner 1890 berichten die IN auf S. 4: „Das Haus Nr. 10 in der Leopoldstraße (Wilten) sammt Restauration ist aus dem Besitze des Franz X. Wern in den der Witwe Monika Flunger übergegangen.“</p>
<p>Der Wiltener Gemeinderat genehmigte in seiner Sitzung vom 29. 8. 1890 ihr Ansuchen zur Fortführung des Gartenschankes (IN 30. 8. 1890, S. 4). Der „neue Restaurationsgarten zur Touristenquelle in Wilten“ wurde am 7. 5. 1891 eröffnet (IN 6. 5. 1891, S. 14). Viele Konzerte und sonstige Veranstaltungen fanden in diesem Gastgarten statt, bis Frau Flunger – ähnlich jung wie ihr Gatte – im Mai 1894 vestarb. Sie hinterließ die 4 unmündigen Kinder Johann, Amalia, Josefa und Otto, „Flungers Erben“. </p>
<p>Als Nachbesitzer werden in div. Inseraten ein Herr Auer, der vorher die Kantine in der Kadettenschule betrieb, eine Frau Marie Pichlkostner und ein Herr Hans Kellerer genannt. Im Mai 1932 zog in der Leopoldstraße 10 eine „Detailverkaufsstelle von echten Südtiroler Weinen  […]  nebst Ausschank“ ein, die „Weinhalle zur Triumphpforte“. (ATA 31. 5. 1932, S. 16)</p>
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		<title>
		Von: Walter		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-65309</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:14:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-65306&quot;&gt;Christof Aichner&lt;/a&gt;.

Die offizielle Kurzbezeichnung für die 1892 neu eingeführte Währung war &quot;K&quot; für Kronen und &quot;h&quot; für Heller (bzw. &quot;f&quot; für Filler in der ungarischen Reichshälfte).
Die alte Währung war noch bis 1.1.1900 gültiges Zahlungsmittel - &quot;Fl&quot; für Gulden und &quot;kr&quot; Kreuzer waren die Abkürzungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-65306">Christof Aichner</a>.</p>
<p>Die offizielle Kurzbezeichnung für die 1892 neu eingeführte Währung war &#8222;K&#8220; für Kronen und &#8222;h&#8220; für Heller (bzw. &#8222;f&#8220; für Filler in der ungarischen Reichshälfte).<br />
Die alte Währung war noch bis 1.1.1900 gültiges Zahlungsmittel &#8211; &#8222;Fl&#8220; für Gulden und &#8222;kr&#8220; Kreuzer waren die Abkürzungen.</p>
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		<title>
		Von: Christof Aichner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-65306</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christof Aichner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 09:26:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Frage bzgl. des Preises für den Mittagstisch hatte ich mir auch gestellt und gleichzeitig auf das Wissen aus dem Forum spekuliert. Leider konnte ich das nämlich auch nicht endgültig klären. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass mit kr. die Kronenwährung gemeint ist. Die Umstellung von Gulden auf Kronen dauerte offiziell von 1892 bis 1900, aber in der Regel erfolgte diese relativ rasch.
Ein Vergleich mit zeitgenössischen Speisekarten zeigte, dass ein Fleischgericht in etwa 1,5 Kronen kostete. Daher könnten die 42 kr tatsächlich ein Monatspreis sein, was dann allerdings auch nicht ganz so günstig wäre.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage bzgl. des Preises für den Mittagstisch hatte ich mir auch gestellt und gleichzeitig auf das Wissen aus dem Forum spekuliert. Leider konnte ich das nämlich auch nicht endgültig klären. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass mit kr. die Kronenwährung gemeint ist. Die Umstellung von Gulden auf Kronen dauerte offiziell von 1892 bis 1900, aber in der Regel erfolgte diese relativ rasch.<br />
Ein Vergleich mit zeitgenössischen Speisekarten zeigte, dass ein Fleischgericht in etwa 1,5 Kronen kostete. Daher könnten die 42 kr tatsächlich ein Monatspreis sein, was dann allerdings auch nicht ganz so günstig wäre.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-65088</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2025 12:54:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-64983&quot;&gt;Walter&lt;/a&gt;.

Gulden und Kreuzer  gabs nur bis 1892 und da war unser Student hier erst 13.
Aber vielleicht hat er sich verschrieben und meinte 43 Heller. Das wären heute knappe 4 Euro.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-64983">Walter</a>.</p>
<p>Gulden und Kreuzer  gabs nur bis 1892 und da war unser Student hier erst 13.<br />
Aber vielleicht hat er sich verschrieben und meinte 43 Heller. Das wären heute knappe 4 Euro.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Walter		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-64983</link>

		<dc:creator><![CDATA[Walter]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 16:06:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-64981&quot;&gt;Hans Pechlaner&lt;/a&gt;.

Ich denke mit den &quot;42 kr&quot; sind 42 Kreuzer der Guldenwährung gemeint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-64981">Hans Pechlaner</a>.</p>
<p>Ich denke mit den &#8222;42 kr&#8220; sind 42 Kreuzer der Guldenwährung gemeint.</p>
]]></content:encoded>
		
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		<item>
		<title>
		Von: Hans Pechlaner		</title>
		<link>https://innsbruck-erinnert.at/studentenalltag-um-1900/comment-page-1/#comment-64981</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Pechlaner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 15:29:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://innsbruck-erinnert.at/?p=78527#comment-64981</guid>

					<description><![CDATA[Der historische Währungsrechner der Nationalbank, behauptet einen heutigen Gegenwert von €378 für die 43 Kronen 1900 die man für das wirklich üppige Menü bei der Flunger bezahlte. Vielleicht war es ein Monatspreis. Für&#039;s ganze Semester  wärs wieder zu wenig.
2 Knödel in der Suppe oder Erbsensupp mit einem Paar Frankfurter ( die hießen tatsächlich damals schon so ) als Vorspeise und nach dem Bratl noch Mehlspeise.. Hawidere.
Wie es so schön heißt: Ein leerer Bauch studiert nicht gern.


https://finanzbildung.oenb.at/docroot/waehrungsrechner/#/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der historische Währungsrechner der Nationalbank, behauptet einen heutigen Gegenwert von €378 für die 43 Kronen 1900 die man für das wirklich üppige Menü bei der Flunger bezahlte. Vielleicht war es ein Monatspreis. Für&#8217;s ganze Semester  wärs wieder zu wenig.<br />
2 Knödel in der Suppe oder Erbsensupp mit einem Paar Frankfurter ( die hießen tatsächlich damals schon so ) als Vorspeise und nach dem Bratl noch Mehlspeise.. Hawidere.<br />
Wie es so schön heißt: Ein leerer Bauch studiert nicht gern.</p>
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